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Ein Einkaufswagen voller Lebensmittel.
Lebensmittelpreise steigen nun wegen Iran-Krieges noch weiter.
Lebensmittelpreise steigen nun wegen Iran-Krieges noch weiter.
APA/Themenbild

Lebensmittelpreise auf Rekordhoch: Keine Entspannung

04.04.2026 um 09:26, APA, Red
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Lebensmittelpreise steigen weltweit: Laut FAO höchster Stand seit Monaten. Höhere Energiekosten treiben Preise, besonders Zucker und Pflanzenöle werden teurer.

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Die weltweiten Lebensmittelpreise sind im März auf den höchsten Stand seit vergangenem September geklettert. Grund dafür seien die durch den Iran-Krieg gestiegenen Energiekosten, teilte die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO am Freitag mit.

Preise könnten weiter anziehen

Sollten die Kämpfe andauern, könnten die Preise weiter anziehen. Bisher seien die Preiserhöhungen durch ein reichliches Getreideangebot abgefedert worden, erklärte FAO-Chefökonom Maximo Torero.

Landwirte pflanzen weniger an

Wenn der Konflikt jedoch länger als 40 Tage andauere und die Produktionskosten hoch blieben, könnten Landwirte weniger anpflanzen oder auf weniger düngerintensive Kulturen umsteigen. "Diese Entscheidungen werden sich auf die künftigen Erträge auswirken und unser Nahrungsmittelangebot sowie die Rohstoffpreise für den Rest dieses und das gesamte nächste Jahr prägen", sagte Torero.

Zucker besonders teuer

Der FAO-Preisindex, der die weltweiten Preise für gehandelte Nahrungsmittel abbildet, stieg im Vergleich zum revidierten Februar-Wert um 2,4 Prozent. Damit liegt er ein Prozent über dem Vorjahresniveau, aber noch knapp 20 Prozent unter seinem Höchststand vom März 2022 nach Beginn des Krieges in der Ukraine. Besonders stark verteuerten sich Zucker mit einem Plus von 7,2 Prozent auf den höchsten Stand seit Oktober 2025 sowie Pflanzenöle, die um 5,1 Prozent zulegten. Hier spiegelten sich die gestiegenen Rohölpreise und die Erwartung einer stärkeren Nachfrage nach Biokraftstoffen wider.

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