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Ein Feuerwehrmann bekämpft die Flammen.
Großbrand in Wien
Großbrand in Wien
APA/STADT WIEN/FEUERWEHR

Tangente bis Sonntag gesperrt: Mega-Stau droht

04.07.2026 um 16:06, APA, Red
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Update: Nach dem Großbrand in Wien-Donaustadt bleibt die Tangente zwischen Kaisermühlen und Stadlauer Tunnel zumindest bis Sonntag gesperrt.

Nach dem Großbrand in einem Entsorgungsbetrieb in Wien-Donaustadt ist die Südosttangente (A23) zwischen dem Knoten Kaisermühlen und dem Stadlauer Tunnel in beiden Fahrtrichtungen zumindest bis Sonntag gesperrt. Es ist sogar möglich, dass der Streckenabschnitt auch zu Wochenbeginn noch nicht befahrbar ist, falls die Arbeiten an der Müllhalle nicht entsprechend fortgeschritten sind. "Sicherheit geht vor", sagte Asfinag-Sprecher Andreas Steindl am Samstag der APA.

Eine Überprüfung durch einen Statiker ergab am Samstagvormittag, dass die Halle akut einsturzgefährdet ist. Für die nun nötigen Abrissarbeiten wurde eine externe Firma beauftragt, die in den kommenden Stunden das Gebäude abtragen soll. Für den Straßenverkehr ist vor allem gefährlich, dass sich Teile der Halle lösen und durch den Wind auf die Straße geweht werden könnten. 

A23: Stark frequentierten Abschnitt betroffen

Die Sperre betrifft einen besonders stark frequentierten Abschnitt der A23. Der Verkehr wird auf das umliegende Straßennetz umgeleitet. Der ARBÖ Informationsdienst rechnet daher auch am Wochenende mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Zeitverlusten von etwa 15 bis 20 Minuten. "Voraussetzung dafür ist, dass es zu keinen weiteren unvorhersehbaren Ereignissen wie Unfällen oder zusätzlichen Behinderungen kommt", hieß es in einer Aussendung. Auch der ÖAMTC riet dazu, dem Abschnitt großräumig auszuweichen.

Stundenlanger Großeinsatz

Der Großbrand in dem Entsorgungsbetrieb in Wien-Donaustadt löste am Freitagabend einen stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Rund 120 Feuerwehrleute standen im Einsatz, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. 

Alarmiert wurde die Berufsfeuerwehr Wien gegen 18.00 Uhr zu einem Brand in einer Lagerhalle sowie in angrenzenden Freilagerflächen eines Entsorgungsbetriebes in der Deinleingasse. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten die Flammen bereits große Teile der Halle sowie gelagertes Material im Außenbereich erfasst. Aufgrund der raschen Brandausbreitung und der starken Rauchentwicklung wurde "Alarmstufe 4" ausgerufen.

Wasserwerfer im Einsatz

Die Brandbekämpfung erfolgte mit mehreren Löschleitungen und Wasserwerfern. Vorrangiges Ziel war es laut Feuerwehr, ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Objekte zu verhindern. Die Löscharbeiten wurden durch die hohe Brandlast, die intensive Rauchentwicklung sowie die Größe des Brandobjekts erheblich erschwert. 

Gegen 21.00 Uhr gelang es den Einsatzkräften, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Die vollständige Brandbekämpfung sowie umfangreiche Nachlöscharbeiten dauerten jedoch bis in die Morgenstunden an. Auch am Samstag wurden laut Feuerwehr noch Glutnester abgelöscht und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. 

Während des Brandes befanden sich keine Personen in der betroffenen Lagerhalle. Verletzt wurde niemand. Während des gesamten Einsatzes arbeitete die Berufsfeuerwehr Wien mit der Berufsrettung Wien, der Landespolizeidirektion Wien, der Asfinag und den ÖBB zusammen. Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt. Feuerwehrstadträtin Barbara Novak (SPÖ), die sich selbst vor Ort ein Bild der Lage machte, dankte den Einsatzkräften. "Oberstes Ziel bleibt der Schutz aller Beteiligten und die Sicherheit aller Einsatzkräfte", erklärte sie.

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