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Rauchwolken in Wien.
Die Rauchwolken sind gut sichtbar.
Die Rauchwolken sind gut sichtbar.
APA/FLORIAN WIESER

Brand in Wien: Tangente bleibt gesperrt, enorme Staus

04.07.2026 um 11:06, APA, Red
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Nach dem Großbrand in Wien bleibt die A23 wegen Einsturzgefahr der Lagerhalle gesperrt. Autofahrer müssen mit Staus rechnen und großräumig ausweichen.

Nach dem Großbrand in einem Entsorgungsbetrieb in Wien-Donaustadt ist die Südosttangente (A23) zwischen dem Knoten Kaisermühlen und dem Stadlauer Tunnel in beiden Fahrtrichtungen weiterhin gesperrt. Eine Überprüfung durch einen Statiker ergab der Feuerwehr zufolge, dass die Halle akut einsturzgefährdet ist und die Strecke daher vorerst nicht freigegeben werden kann. Auch die Nachlöscharbeiten verzögerten sich, da das Gebäude nicht betreten werden konnte.

Sperre bis mindestens heute Abend

Laut ÖAMTC bleibt die A23 im Bereich Hirschstetten und Knoten Kaisermühlen in beide Richtungen noch zumindest bis heute Abend gesperrt. Auf den unmittelbaren Ausweichstrecken, wie der Erzherzog-Karl-Straße und der Stadlauer Strasse, gab es bereits in der Früh teils erhebliche Verzögerungen, die im Laufe des Samstags zunehmen dürften. "Wir empfehlen hier bei Möglichkeit großräumig, wie etwa über die A22, auszuweichen", sagte eine Sprecherin der APA.

120 Feuerwehrleute im Einsatz

Der Großbrand in dem Entsorgungsbetrieb in Wien-Donaustadt löste am Freitagabend einen stundenlangen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Rund 120 Feuerwehrleute standen im Einsatz, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Alarmiert wurde die Berufsfeuerwehr Wien gegen 18.00 Uhr zu einem Brand in einer Lagerhalle sowie in angrenzenden Freilagerflächen eines Entsorgungsbetriebes in der Deinleingasse. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten die Flammen bereits große Teile der Halle sowie gelagertes Material im Außenbereich erfasst. Aufgrund der raschen Brandausbreitung und der starken Rauchentwicklung wurde "Alarmstufe 4" ausgerufen. 

Insgesamt standen bis zu 120 Feuerwehrleute mit 31 Fahrzeugen im Einsatz. Die Brandbekämpfung erfolgte mit mehreren Löschleitungen und Wasserwerfern. Vorrangiges Ziel war es laut Feuerwehr, ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Objekte zu verhindern. Die Löscharbeiten wurden durch die hohe Brandlast, die intensive Rauchentwicklung sowie die Größe des Brandobjekts erheblich erschwert.

Brand unter Kontrolle

Gegen 21.00 Uhr gelang es den Einsatzkräften, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Die vollständige Brandbekämpfung sowie umfangreiche Nachlöscharbeiten dauerten jedoch bis in die Morgenstunden an. Auch am Samstag wurden laut Feuerwehr noch Glutnester abgelöscht und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Während des Brandes befanden sich keine Personen in der betroffenen Lagerhalle. Verletzt wurde niemand. Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt. Feuerwehrstadträtin Barbara Novak (SPÖ), die sich selbst vor Ort ein Bild der Lage machte, dankte den Einsatzkräften. "Oberstes Ziel bleibt der Schutz aller Beteiligten und die Sicherheit aller Einsatzkräfte", erklärte sie.

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