Flugzeug-Absturz in Kroatien: Ursache steht fest
Am 4. Juni ist es über der Halbinsel Istrien zu einem tragischen Unglück gekommen: Ein Kleinflugzeug stürzte ab, alle vier Insassen sind gestorben. Bei den Opfern handelte es sich um vier Osttiroler. Nun ist die Unfallursache bekannt.
Kein Treibstoff an Bord
Sofort nach dem Absturz hat eine kroatische Untersuchungsbehörde die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, warum es zu dem Unglück kam. Rund einen Monat später liegt ein erster vorläufiger Bericht vor. Offenbar ist das Kleinflugzeug aufgrund von Treibstoffmangel abgestürzt. In dem Flieger konnte kein Treibstoff festgestellt werden, wodurch es zu einem Triebwerksausfall gekommen sei. Eine Notlandung des Piloten sei misslungen, heißt es vonseiten der Behörden.
Grund noch unklar
Unklar ist jedoch noch, wie es überhaupt zu Treibstoffmangel kommen konnte. Der Flug dürfte laut Ermittlungen bis kurz vor dem Absturz ohne Probleme verlaufen sein. Der Pilot habe den Sinkflug auf Medulin auf Anweisung der Flugsicherung des Flughafens Pula eingeleitet. Erst danach dürfte es zum Ausfall des Triebwerks gekommen sein. Die Ermittlungen gehen weiter, um auch die Ursache für den fehlenden Treibstoff möglichst lückenlos klären zu können.
Prater-Pionier unter Todesopfern
Kurz nach dem Unglück wurde bekannt, dass sich der Wiener Prater-Pionier Walter Pondorfer unter den Todesopfern befand. Die viersitzige Maschine (Typ Beechcraft Bonanza) war vom Flugplatz Nikolsdorf in Osttirol zu einem privaten Ausflug in Richtung Pula gestartet. Der Absturz ereignete sich gegen 11.20 Uhr in der Nähe des Sportplatzes Medulin.