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Bergretter mit Funkgerät
Die Bergrettung fand den vermissten Dänen.
Die Bergrettung fand den vermissten Dänen.
APA/BARBARA GINDL

Bad Gastein: Dänischer Urlauber erfroren

12.01.2026 um 10:30, Jovana Borojevic & APA, Red
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Die Suche nach einem vermissten Urlauber im Pongau endete tragisch: Trotz Hubschrauber-Einsatz kam jede Hilfe zu spät. Keine Hinweise auf Fremdverschulden.

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In Bad Gastein (Pongau) haben Bergretter am Sonntag in der Nähe des Wasserfalls einen dänischen Urlauber tot aufgefunden. Der 55-Jährige dürfte erfroren sein, informierte die Bergrettung in einer Aussendung. Der Mann wurde am Samstag gegen 22.00 Uhr zuletzt gesehen. Weil er nicht in seinem Urlaubsquartier auftauchte, wurde Sonntagvormittag die Abgängigkeit bei der Polizei angezeigt, sagte eine Polizeisprecherin zur APA.

Rätselhafte Suche

Der 55-Jährige war am Abend noch mit Freunden im Ort unterwegs und wurde gegen 22.00 Uhr zum letzten Mal gesehen. Weshalb er dann zur Gasteiner Ache ging, ist nicht klar, denn der direkte Heimweg sei das nicht, so die Polizei. Weil er am Sonntag nicht in der Unterkunft der dänischen Gruppe war, erstatteten die Freunde Anzeige. Gemeinsam mit der Polizei starteten sie eine Suche, dabei kam auch ein Hubschrauber der Polizei zum Einsatz. Nachdem diese erfolglos blieb, wurde mittags auch die Bergrettung angefordert.

​Schockfund bei Wasserfall

Gegen 14.00 Uhr fanden Bergretter dann am Rande des Bachbettes der Gasteiner Ache oberhalb des oberen Wasserfalls den Vermissten leblos im Schnee liegend. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Er dürfte erfroren sein. Hinweise auf Fremdverschulden oder Suizid sind laut Polizei nicht festgestellt worden, weshalb von einem Unfall ausgegangen wird.

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