Floridsdorf: Raserei endet in wilder Verfolgungsjagd
In der Nacht auf Sonntag kam es in Wien-Floridsdorf zu einer gefährlichen Verfolgung. Ein 20-jähriger Lenker ohne Führerschein lieferte sich eine wilde Jagd mit der Polizei, rammte ein ziviles Einsatzfahrzeug und raste mit massiv überhöhter Geschwindigkeit durch das Ortsgebiet. Sein Auto wurde schließlich sichergestellt.
Erste Kontrolle: 20-Jähriger ohne Lenkberechtigung erwischt
Die Kette der Ereignisse begann bereits am späten Samstagabend gegen 22:15 Uhr auf der Adalbert-Stifter-Straße. Beamte der Landesverkehrsabteilung hielten einen Pkw wegen überhöhter Geschwindigkeit an. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Lenker – ein 20-jähriger afghanischer Staatsangehöriger – keine gültige Lenkberechtigung besaß. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt, nahmen die Fahrzeugschlüssel ab und erstatteten Anzeige. Der junge Mann zeigte sich bereits zu diesem Zeitpunkt äußerst widerspenstig.
Die Eskalation: Polizeiauto gerammt und Flucht mit 133 km/h
Gegen 01:00 Uhr morgens eskalierte die Situation in Floridsdorf. Die Polizisten entdeckten den 20-Jährigen, wie er seinen Wagen mit einem Zweitschlüssel erneut in Betrieb nahm. Als die Beamten die Verfolgung aufnahmen und den Pkw stoppen wollten, beschleunigte der Raser plötzlich und rammte das zivile Polizeifahrzeug. Mit bis zu 133 km/h – fast das Dreifache der erlaubten Geschwindigkeit im Ortsgebiet – setzte er seine Flucht fort und versuchte dabei mehrfach, die Beamten erneut zu rammen.
Fahrzeug am Kinzerplatz sichergestellt: Mehrfache Anzeigen
Auf der Leopoldauer Straße verloren die Einsatzkräfte kurzzeitig den Sichtkontakt zum flüchtenden Auto. Wenig später konnte eine weitere Streife den Pkw jedoch verlassen am Kinzerplatz auffinden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde das Fahrzeug sofort sichergestellt. Der 20-jährige Lenker muss nun mit massiven rechtlichen Konsequenzen und einer Vielzahl an Anzeigen rechnen.