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Fifa Weltmeisterschaftstrophäe vor der Gruppenauslosung in Zürich.
WM 2026: Mehrere Nationalteams hatten Probleme bei der Einreise in die USA.
WM 2026: Mehrere Nationalteams hatten Probleme bei der Einreise in die USA.
APA-Images / AFP / FABRICE COFFRINI

Große Aufregung: Die ersten Skandale der Fußball-WM sind da

10.06.2026 um 10:46, Yunus Emre Kurt
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Noch bevor der erste Ball bei der Fußball-WM 2026 rollt, sorgen Einreiseprobleme, Visa-Ablehnungen und stundenlange Kontrollen für Schlagzeilen.

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Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat noch gar nicht begonnen, doch bereits jetzt sorgen zahlreiche Vorfälle rund um Visa-Vergaben und Grenzkontrollen für Diskussionen. Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Fans berichten von Problemen bei der Einreise in die USA, einem der drei Gastgeberländer des Turniers. 

Für viele Beobachter wirft die Situation Fragen zur Organisation der Weltmeisterschaft auf.

Spieler mussten auf Einreise warten

Besonders betroffen waren mehrere Nationalmannschaften. 

Der Schweizer Teamspieler Breel Embolo konnte zunächst nicht wie geplant zur Mannschaft stoßen, weil sein Visum überprüft wurde. Erst einige Tage später erhielt er die notwendige Freigabe. 

Noch drastischer verlief die Einreise für den irakischen Nationalspieler Aymen Hussein. Der Stürmer wurde bei seiner Ankunft in den USA fast sieben Stunden lang festgehalten und befragt, bevor er schließlich einreisen durfte.

Iran-Team vor besonderen Problemen

Für die iranische Nationalmannschaft gestaltete sich die WM-Vorbereitung ebenfalls schwierig. Das Team musste zunächst mehrere Tage mit Visa-Angelegenheiten im US-Konsulat in der Türkei verbringen. 

Zusätzlich erhielten zahlreiche Mitglieder der Delegation keine Einreisegenehmigung. Besonders brisant: Die USA erlaubten den iranischen Spielern, wie berichtet, nur die Einreise an den jeweiligen Spieltagen. Danach müssen sie das Land wieder verlassen und in ihr Quartier nach Mexiko zurückkehren. 

Auch dem offiziellen Fotografen der Mannschaft wurde die Einreise verweigert.

Schiedsrichter darf nicht pfeifen

Für Aufsehen sorgte auch der Fall von Omar Abdulkadir Artan. Der von der Afrikanischen Fußball-Konföderation (CAF) zum besten afrikanischen Schiedsrichter des Jahres 2025 gewählte Referee wurde am Flughafen in Miami abgewiesen. 

Die FIFA bestätigte anschließend, dass Artan bei der Weltmeisterschaft nicht als Schiedsrichter eingesetzt werden kann.

Probleme auch für Südafrika und Senegal

Auch die südafrikanische Nationalmannschaft erreichte die USA deutlich später als geplant. Mehrere Mitglieder der Delegation hatten zunächst keine Visa erhalten, was die Anreise verzögerte. 

Bei der senegalesischen Mannschaft sorgten umfangreiche Sicherheitskontrollen für Unmut. Mitglieder des Betreuerstabs mussten Berichten zufolge ihre Schuhe ausziehen und zusätzliche Kontrollen über sich ergehen lassen. Anschließend wurden Vorwürfe laut, die Behandlung sei diskriminierend gewesen.

Bilder aus Usbekistan gehen viral

Weltweit Aufmerksamkeit erregten zudem Aufnahmen der usbekischen Nationalmannschaft. Spieler und Teammitglieder wurden bei der Einreise von Spürhunden kontrolliert. Die Bilder verbreiteten sich rasch in sozialen Netzwerken und lösten zahlreiche Diskussionen aus.

Auch Fans sind betroffen

Nicht nur Mannschaften und Offizielle kämpfen mit Schwierigkeiten. Mehrere schottische Fans verloren ihre bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigung wenige Tage vor dem geplanten Abflug. Andere Anhänger erhielten trotz gebuchter Flüge, Unterkünfte und WM-Tickets keine Visa. Für viele Betroffene bedeutete das erhebliche finanzielle Verluste.

Debatte um die Organisation der WM

Die zahlreichen Vorfälle haben bereits vor dem ersten Anpfiff eine internationale Debatte ausgelöst. Kritiker werfen den Gastgebern vor, die Einreisebedingungen für Teilnehmer und Fans nicht ausreichend berücksichtigt zu haben. Befürworter verweisen hingegen auf bestehende Sicherheitsbestimmungen und nationale Einreisegesetze.

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