Schlussstrich: ÖSV-Talent beendet Karriere mit 25 Jahren
Inhalt
- Emotionaler Abschied vom Skisport
- Kaderplatz blieb außer Reichweite
- Dankbarkeit überwiegt
- Größter Erfolg bei der Junioren-WM
- Weltcup-Debüt mit starkem Ergebnis
Für die österreichische Skirennläuferin Lena Wechner endet ein prägender Lebensabschnitt. Die Tirolerin hat beschlossen, ihre aktive Karriere zu beenden und dem Spitzensport den Rücken zu kehren.
Die 25-Jährige verabschiedete sich auf Instagram mit emotionalen Worten von jenem Sport, der viele Jahre ihr Leben bestimmt hatte.
Emotionaler Abschied vom Skisport
Der Entschluss fiel Wechner offenbar nicht leicht. In ihrem persönlichen Statement blickte sie auf die vergangenen Jahre zurück und machte deutlich, welche Bedeutung der Skisport für sie hatte. „Dieser Sport war so lange meine Leidenschaft, mein Alltag und ein großer Teil meines Lebens“, schrieb die Tirolerin.
Gleichzeitig spüre sie jedoch, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen sei, um ein neues Kapitel aufzuschlagen. „Ihn loszulassen ist nicht einfach, aber ich spüre, dass die Zeit für ein neues Kapitel gekommen ist“, erklärte Wechner.
Kaderplatz blieb außer Reichweite
Sportlich hatte sich zuletzt abgezeichnet, dass ihre Zukunft nicht mehr im Weltcup liegen würde. Die 25-Jährige schaffte den Sprung in den ÖSV-Kader für die kommende Saison nicht. Trotz dieser Enttäuschung zieht die Speed-Spezialistin eine positive Bilanz ihrer Karriere. Sie betont vor allem die Erfahrungen, die sie auf und abseits der Rennstrecken sammeln durfte.
Dankbarkeit überwiegt
In ihrem Abschiedspost hob Wechner hervor, wie sehr sie der Leistungssport geprägt habe. „Der Sport hat mich gelehrt zu kämpfen, Rückschläge auszuhalten und immer wieder aufzustehen“, schrieb sie. Neben Disziplin und Leidenschaft habe ihr der Skisport vor allem unvergessliche Erlebnisse und Freundschaften fürs Leben geschenkt. Für all diese Erfahrungen sei sie unendlich dankbar.
Größter Erfolg bei der Junioren-WM
Zu den Höhepunkten ihrer Karriere zählt ohne Zweifel die Junioren-Weltmeisterschaft 2021. Damals sicherte sich Wechner die Goldmedaille im Super-G und feierte damit den größten Erfolg ihrer Laufbahn.
Der Titel machte sie zu einer der großen Hoffnungen im österreichischen Speed-Team. Mit starken Leistungen im Nachwuchsbereich empfahl sie sich anschließend für höhere Aufgaben im Weltcup.
Weltcup-Debüt mit starkem Ergebnis
Auch auf höchster Ebene konnte Wechner einige Achtungserfolge feiern. Insgesamt stand sie 28 Mal bei Weltcuprennen am Start. Besonders bemerkenswert verlief ihr Debüt. Bei der Abfahrt in Val d’Isère im Jahr 2021 fuhr sie auf Anhieb auf den 18. Platz und sammelte wichtige Weltcup-Erfahrung. Dieses Rennen blieb gleichzeitig ihr bestes Resultat im Weltcup.