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Microsoft-CEO spricht auf einer Bühne vor dem Firmenlogo während einer Präsentation.
Trotz Umsatzboom bleiben Anleger skeptisch: Der Kurs der Microsoft-Aktie ist gefallen.
Trotz Umsatzboom bleiben Anleger skeptisch: Der Kurs der Microsoft-Aktie ist gefallen.
APA / AFP

Microsoft Aktie: Investition lässt Anleger zittern

29.01.2026 um 17:03, APA, Red
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Die Microsoft Aktie fällt trotz Rekordumsatz in der Cloud-Sparte. Hohe Investitionen und die Abhängigkeit von OpenAI verunsichern Anleger.

Microsoft hat mit seiner Cloud-Sparte im jüngsten Quartal neue Rekorde erzielt. Trotz starker Zahlen sorgten hohe Investitionen und die Abhängigkeit von OpenAI für Skepsis an der Börse.

Milliardenschwere Investitionen

Die milliardenschweren Investitionen in neue Rechenzentren haben sich für Microsoft ausgezahlt. „Der Umsatz der Cloud-Sparte hat im abgelaufenen Quartal die Marke von 50 Milliarden Dollar (41,76 Mrd. Euro) übersprungen“, sagte Finanzchefin Amy Hood am Mittwoch. „Wir haben die Erwartungen bei Erlösen, Betriebsergebnis und Reingewinn übertroffen.“

Kurs bricht ein

Die Aktien des US-Softwarekonzerns sind dennoch im nachbörslichen Handel an der Wall Street um rund sieben Prozent gefallen. Anlegern bereitete vor allem der überraschend deutliche Anstieg der Investitionen im abgelaufenen Quartal um 66 Prozent auf ein Rekordhoch von 37,5 Milliarden Dollar Sorgen. „Etwa zwei Drittel dieser Ausgaben entfallen auf Vermögenswerte mit kurzer Nutzungsdauer wie Prozessoren“, erläuterte Microsoft-Sprecher Jonathan Neilson gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Der Rest seien Investitionen, die sich über die kommenden 15 Jahre und darüber hinaus positiv in der Bilanz niederschlagen würden.

Abhängigkeit von OpenAI beunruhigt Anleger

Börsianer sehen zudem die enge Abhängigkeit Microsofts von OpenAI kritisch. Zwar hat sich der Auftragsbestand der Cloud-Sparte Azure auf 625 Milliarden Dollar verdoppelt, doch stammen etwa 45 Prozent davon vom ChatGPT-Entwickler, an dem Microsoft beteiligt ist. Rechnet man OpenAI heraus, wuchs das Auftragsvolumen nur um 28 Prozent. Analyst Ryuta Makino vom Vermögensverwalter Gabelli warnte, dass die neue Version der Google-KI Gemini ChatGPT Marktanteile streitig mache. Wegen des wachsenden Wettbewerbs zweifeln einige Experten, ob Microsoft das hohe Wachstumstempo halten kann, um die massiven Ausgaben für KI-Infrastruktur zu rechtfertigen.

Konzernumsatz steigt deutlich

Im vergangenen Quartal ist der Konzernumsatz um 15 Prozent auf 81,3 Milliarden Dollar gestiegen, teilte Microsoft mit. Die Cloud-Sparte legte um 39 Prozent zu und übertraf die Markterwartungen knapp. Der Überschuss lag mit 4,14 Dollar je Aktie um 21 Prozent über dem Vorjahresniveau.

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