Schock-Lieferung: Leichenteile bei FACC
Inhalt
- Acht Kühlboxen mit menschlichen Überresten
- Polizei gibt rasch Entwarnung
- Verwechslung am Flughafen München
- Pakete an richtiges Ziel weitergeleitet
Schock-Lieferung bei FACC: Mit einer derart makabren Lieferung hatte beim Flugzeugzulieferer FACC in St. Martin im Innkreis wohl niemand gerechnet. Am Montagnachmittag trafen dort mehrere Kühlpakete ein, die eigentlich gar nicht für das Unternehmen bestimmt waren.
Als eine Mitarbeiterin die erste Box öffnete, erlebte sie einen Schock. Darin befand sich ein menschlicher Torso.
Acht Kühlboxen mit menschlichen Überresten
Insgesamt wurden acht Kühlpakete an den oberösterreichischen Flugzeugzulieferer geliefert. Nach dem Öffnen der ersten Box stellte sich schnell heraus, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelte. Auch in den weiteren Paketen befanden sich menschliche Überreste. Laut Polizei wurden insgesamt acht menschliche Torsos angeliefert. Die 30-jährige Mitarbeiterin verständigte umgehend ihre Vorgesetzten, die daraufhin die Polizei alarmierten.
Polizei gibt rasch Entwarnung
Die Ermittlungen der Polizei brachten schnell Klarheit. Ein strafrechtlich relevanter Hintergrund konnte ausgeschlossen werden. Bei den Leichenteilen handelte es sich laut den Behörden um menschliche Überreste, die für medizinische Untersuchungen bestimmt waren.
Die Sendung hätte ursprünglich an ein Forschungslabor geliefert werden sollen. Für die betroffene Mitarbeiterin blieb der Vorfall dennoch ein schwerer Schock.
Verwechslung am Flughafen München
Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte die Ursache für den Vorfall am Flughafen München liegen. Die Sendung war aus den USA per Luftfracht nach Deutschland transportiert worden. Dort kam es offenbar zu einer Verwechslung mit einer für FACC bestimmten Lieferung. Dadurch landeten die Kühlboxen mit den menschlichen Überresten schließlich in Oberösterreich statt im vorgesehenen Forschungslabor.
Pakete an richtiges Ziel weitergeleitet
Die Polizei stufte den Vorfall als unbedenklich ein und leitete die notwendigen Schritte ein. Die Behörden sorgten dafür, dass die Kühlboxen mit den menschlichen Überresten an ihren tatsächlichen Bestimmungsort weitertransportiert wurden. Das betroffene Labor befindet sich in Deutschland.