Schwerer Unfall: Bauer greift in laufende Maschine
Ein folgenschwerer Zwischenfall im landwirtschaftlichen Betrieb hat am Dienstagnachmittag zu einem Rettungseinsatz im Bezirk Südoststeiermark geführt. Wie die Polizei Steiermark bekannt gab, zog sich ein 39-jähriger Bauer bei einem Unfall erhebliche Verletzungen zu. Der Vorfall ereignete sich im Zuge von Wartungsarbeiten an einer Betriebsanlage.
Nach der Erstversorgung durch die Rettungskräfte vor Ort musste der Verletzte in ein umliegendes Krankenhaus transportiert werden.
Unfallhergang: Reinigungsarbeiten an laufender Maschine
Der Arbeitsunfall trug sich gegen 12:30 Uhr auf dem Areal des landwirtschaftlichen Betriebes in Kirchberg an der Raab zu. Der 39-jährige Österreicher war zu diesem Zeitpunkt mit Säuberungs- und Reinigungsarbeiten an einer mechanischen Futter-Förderschnecke beschäftigt. Diese befand sich während des Vorgangs im aktiven Betrieb.
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Mann bei der Durchführung der Arbeiten mit der rechten Hand in die rotierende Förderschnecke. Durch das Einwirken der Maschine erlitt er schwere Verletzungen an der Gliedmaße. Zum Unglückszeitpunkt befand sich der Betroffene allein auf dem Hof.
Medizinische Erstversorgung und Krankenhaustransport
Nach dem Unfall wurde umgehend die Rettungskette in Gang gesetzt. Die medizinische Erstversorgung des schwer verletzten Landwirts übernahm ein sogenannter First Responder des Roten Kreuzes gemeinsam mit der regulären Besatzung des Roten Kreuzes Kirchberg. Es wurden sofort stabilisierende Maßnahmen eingeleitet, um den Patienten für den Transport vorzubereiten.
Nach Abschluss der rettungsdienstlichen Erstversorgung vor Ort wurde der 39-Jährige zur weiteren intensivmedizinischen und chirurgischen Behandlung in das Landeskrankenhaus (LKH) Feldbach eingeliefert. Über den aktuellen Zustand des Mannes oder das genaue Ausmaß der Handverletzung liegen vonseiten der behandelnden Ärzte derzeit keine näheren Informationen vor.