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Saša Kalajdžić: Der 29-Jährige entschied sich bewusst für Stabilität beim LASK.
Saša Kalajdžić hätte offenbar auch nach Deutschland oder Italien wechseln können.
Saša Kalajdžić hätte offenbar auch nach Deutschland oder Italien wechseln können.
APA-Images / SEPA.Media / Thomas Pichler

Kalajdžić verrät: Darum entschied er sich für den LASK

02.09.2026 um 12:42, Yunus Emre Kurt
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Saša Kalajdžić hatte Angebote aus Deutschland und Italien. Trotzdem entschied sich der ÖFB-Stürmer für den LASK, auch auf Rat von Ralf Rangnick.

Saša Kalajdžić ist zurück beim LASK und das offenbar trotz namhafter Alternativen. Der 29-jährige ÖFB-Teamstürmer hatte nach eigenen Angaben Möglichkeiten in europäischen Top-Ligen, entschied sich aber bewusst für einen langfristigen Vertrag in Linz. Bei seiner Präsentation erklärte er nun, warum für ihn nicht Geld oder der größere Name, sondern vor allem Stabilität und Vertrauen entscheidend waren.

Angebote aus Deutschland und Italien

Erst vor wenigen Tagen machte der LASK die überraschende Rückkehr von Kalajdžić perfekt. Nach seinem Leih-Engagement in der Vorsaison wechselt der Wiener nun dauerhaft von den Wolverhampton Wanderers nach Linz und unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2029.

Dabei hätte seine Karriere auch ganz anders weitergehen können. Laut LASK-Sportdirektor Dino Buric lagen dem Stürmer konkrete Angebote aus der deutschen Bundesliga und der italienischen Serie A vor. Finanziell hätte Kalajdžić dort deutlich mehr verdienen können.

Für den ÖFB-Teamspieler war Geld diesmal aber nicht das entscheidende Kriterium. Nach mehreren schwierigen Jahren mit schweren Verletzungen wollte er vor allem eine Umgebung, in der er sich sportlich wieder dauerhaft stabilisieren kann.

Darum entschied sich Kalajdžić für den LASK

Bei seiner Vorstellungs-Pressekonferenz machte Kalajdžić deutlich, warum Linz für ihn das beste Gesamtpaket bietet. In seiner aktuellen Entwicklung seien vor allem „Stabilität und Konstanz“ wichtig. Beim LASK wisse er genau, was ihn erwarte.

Die vergangene Saison hatte gezeigt, wie gut die Verbindung funktioniert. Kalajdžić absolvierte 27 Pflichtspiele, erzielte sieben Tore und bereitete elf weitere Treffer vor. Mit den Linzern gewann er Meisterschaft und ÖFB-Cup und kehrte auch ins österreichische Nationalteam zurück.

Dass der LASK nun erstmals in der Champions League spielt, sei für ihn zwar ein zusätzlicher Pluspunkt, aber nicht der Hauptgrund für seine Entscheidung gewesen. Kalajdžić bezeichnete die Königsklasse vielmehr als Bonus.

Auch Rangnick empfahl die Rückkehr

Eine wichtige Rolle spielte offenbar auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick. Kalajdžić sprach mit ihm über die mögliche Rückkehr nach Linz. Rangnick habe ihm erklärt, dass ihm die Idee gefalle.

Besonders positiv bewertete der Teamchef laut Kalajdzic, dass Trainer Dietmar Kühbauer beim LASK verlängert hat. Genau dieser Faktor bestätigte auch den Stürmer in seiner Entscheidung.

Kalajdžić schätzt die direkte Art seines Trainers. Kühbauer wisse, wie er mit ihm umgehen müsse, könne ihn aber gleichzeitig auch kritisieren. Das gegenseitige Vertrauen dürfte einer der wichtigsten Gründe für den langfristigen Vertrag sein.

Comeback im Cup bereits möglich

Beim Bundesliga-Nachtragsspiel gegen den WAC wurde auf einen Einsatz des Rückkehrers noch verzichtet. Kalajdžić hatte nach den turbulenten vergangenen Wochen zunächst individuell trainiert und wollte nach eigener Aussage nicht unter zusätzlichem Stress ins erste Spiel gehen.

Lange müssen die LASK-Fans womöglich trotzdem nicht auf sein Comeback warten. Bereits am Samstag im ÖFB-Cup gegen den Deutschlandsberger SC könnten die ersten Einsatzminuten folgen.

Das Spiel beginnt um 15.30 Uhr. Für Kalajdžić wäre es der Start in ein neues Kapitel bei jenem Klub, bei dem er zuletzt wieder zu alter Stärke gefunden hat.

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