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LASK vs. Celtic: Kühbauer zieht den Hut vor seinem Team.
LASK vs. Celtic: Trainer Dietmar Kühbauer spricht von einem „unglaublichen Gefühl“.
LASK vs. Celtic: Trainer Dietmar Kühbauer spricht von einem „unglaublichen Gefühl“.
APA-Images / Pressefoto Scharinger / Daniel Scharinger

LASK völlig außer sich: „Wir spielen Champions League!“

26.08.2026 um 08:23, Yunus Emre Kurt
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Der LASK dreht gegen Celtic ein 0:3 und steht erstmals in der Champions League. Kühbauer, Adeniran und Jungwirth können ihr Glück kaum fassen.

Der LASK hat österreichische Fußballgeschichte geschrieben. Nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel bei Celtic Glasgow schien der Traum von der Champions League bereits fast geplatzt. Doch in Linz folgte eine der spektakulärsten Europacup-Nächte der Vereinsgeschichte: Die Athletiker gewannen 5:1 nach Verlängerung und zogen mit einem Gesamtscore von 5:4 erstmals in die Ligaphase der Königsklasse ein. Danach kannte der Jubel kaum Grenzen.

Kühbauer: „Das Unmögliche möglich gemacht“

Dietmar Kühbauer war nach dem Schlusspfiff überwältigt. Der LASK-Trainer sprach von einem „unglaublichen Gefühl“ und lobte vor allem die Art und Weise, wie seine Mannschaft den scheinbar aussichtslosen Rückstand noch gedreht hatte.

Besonders stolz war Kühbauer auf die Intensität seines Teams. Der LASK habe Celtic regelrecht an die Wand gespielt, erklärte der Coach und verwies dabei auch auf die statistische Überlegenheit seiner Mannschaft. „Ich ziehe wirklich den Hut vor dieser Mannschaft“, sagte Kühbauer nach dem historischen Abend. 

Dabei war die Ausgangslage zwischenzeitlich sogar noch schlechter geworden. Nach Celtics Führung durch Callum McGregor lag der LASK im Gesamtscore bereits 0:4 zurück. Doch dann begann eine unglaubliche Aufholjagd.

Adeniran glaubt bis zum Schluss an das Wunder

Moses Usor brachte die Linzer noch vor der Pause zurück ins Spiel. Nach Seitenwechsel erhöhte Robert Ljubičić auf 2:1, ehe Samuel Adeniran mit einem Distanzschuss das dritte Tor erzielte. Florian Flecker köpfte in der Nachspielzeit sogar das 4:1 und rettete den LASK in die Verlängerung.

Dort wurde Adeniran endgültig zum Mann des Abends. In der 109. Minute traf der Stürmer zum 5:1 und machte damit die Sensation perfekt. Die UEFA bezeichnete das Spiel anschließend als denkwürdiges Comeback.

Adeniran erklärte nach dem Spiel, dass er trotz der schwierigen Ausgangslage immer an die Chance geglaubt habe. Entscheidend seien der Zusammenhalt, die Mentalität und die Bereitschaft gewesen, externe Zweifel komplett auszublenden.

Jungwirth: „Wir spielen Champions League!“

Auch Torhüter Lukas Jungwirth konnte den Erfolg zunächst kaum fassen. Viele hätten die Linzer schon nach dem 0:3 in Glasgow abgeschrieben, sagte der Keeper. Nach dem frühen Gegentor im Rückspiel sei vermutlich kaum noch jemand davon ausgegangen, dass der LASK das Duell tatsächlich drehen könnte.

Doch die Mannschaft habe erneut bewiesen, dass sie Rückstände aufholen könne. Selbst Jungwirth konnte sich nach eigenen Worten an kein vergleichbares Comeback erinnern. Sein Fazit fiel entsprechend emotional aus: „Wir spielen Champions League!“

Für den LASK ist es die erste Teilnahme an der Ligaphase der Champions League in der Vereinsgeschichte. Der nächste große Termin wartet bereits am Donnerstag: Um 18 Uhr werden die acht Gegner der Linzer ausgelost.

Celtic-Coach gesteht verdienten LASK-Sieg ein

Auf der anderen Seite herrschte Fassungslosigkeit. Celtic-Trainer Martin O’Neill sprach von einem unglaublich enttäuschenden Abend. Nach der eigenen Führung habe sein Team im Gesamtergebnis bereits mit vier Toren vorne gelegen.

Das Anschlusstor kurz vor der Pause habe die Partie jedoch verändert. Der LASK habe danach mit enormer Intensität und Körperlichkeit gespielt und sich den Sieg letztlich verdient, räumte O’Neill ein. 

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