Zeit läuft ab: Diese Optionen bleiben Alaba
ÖFB-Kapitän David Alaba ist nach dem Ende seines Vertrages bei Real Madrid am 30. Juni weiterhin vereinslos. Der 34-jährige Wiener hält sich derzeit in der Heimat individuell fit, um für ein neues Engagement bereit zu sein.
Da in zahlreichen Ligen die Meldefristen für Neuregistrierungen ablaufen, wird das Zeitfenster für einen zügigen Transfer zu einem neuen Verein zunehmend kleiner.
Zeitdruck bei der Vereinssuche
Zwar sind vertragslose Spieler nicht streng an das reguläre Schließen des Transferfensters gebunden, doch bezüglich der Kaderlisten für internationale Bewerbe droht Zeitnot. Die UEFA-Meldefrist für die anstehenden Europacup-Gruppenphasen endet beispielsweise am 2. September.
In den sozialen Netzwerken zeigt sich David Alaba in bester Verfassung: Auf Trainingsvideos präsentiert sich der Abwehr-Routinier austrainiert bei Krafteinheiten, Ballübungen und Waldläufen, um bestehende Zweifel nach seiner langen Verletzungspause zu entkräften.
MLS, Saudi-Arabien oder Katar?
Besonders rasch muss es bei einem Wechsel in die USA gehen: Das Transferfenster der Major League Soccer schließt am Mittwoch, dem 2. September. Zuvor wurde der Wiener mit Inter Miami in Verbindung gebracht.
Auch Destinationen im Nahen Osten gelten als denkbare Optionen. Neben finanziell lukrativen Angeboten aus Saudi-Arabien gab es zuletzt Gerüchte um den katarischen Klub Al-Sadd, nachdem Ex-Liverpool-Star Roberto Firmino ein Trainingsvideo von Alaba in den sozialen Medien positiv markiert hatte.
Optionen in Europa: Italien im Gespräch
In Europa könnte die italienische Serie A eine sportlich reizvolle Anlaufstelle darstellen. Berater Pini Zahavi hat den ÖFB-Star bei mehreren Topklubs wie Juventus Turin, AC Mailand und Inter Mailand angeboten.
Ein Wechsel zu einem europäischen Spitzenklub würde allerdings voraussetzen, dass der 34-Jährige Gehaltseinbußen sowie eine geänderte Rolle im Kader akzeptiert.