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David Alaba im Trikot der österreichischen Nationalmannschaft
David Alaba wird mit Klubs wie Al-Sadd aus Katar sowie Inter Miami aus der MLS in Verbindung gebracht.
David Alaba wird mit Klubs wie Al-Sadd aus Katar sowie Inter Miami aus der MLS in Verbindung gebracht.
Georg Hochmuth / APA / picturedesk.com

Zukunft ungeklärt: Aktuelle Transfergerüchte um David Alaba

02.09.2026 um 12:43, Marcel Toifl
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David Alaba ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Verein. Die aktuellen Gerüchte reichen von Katar bis in die Vereinigten Staaten.

Nach seinem Vertragsende bei Real Madrid im Sommer 2026 ist ÖFB-Kapitän David Alaba weiterhin auf der Suche nach einem neuen Verein. Als vertragsloser Spieler ist der 34-jährige Wiener nicht starr an das Regularium des Sommer-Transferfensters gebunden und kann auch nach der Transferfrist unterschreiben.

Al-Sadd SC (Katar)

Das Gerücht um einen Wechsel zum katarischen Spitzenklub Al-Sadd zählt aktuell zu den am intensivsten diskutierten Spuren. Der Verein aus Doha sucht nach dem Abgang etablierter Leistungsträger händeringend nach einem erfahrenen Abwehrchef mit internationaler Klasse. David Alaba passt ideal in das Anforderungsprofil der Katarer, da er ablösefrei verfügbar ist und über wertvolle Erfahrung aus unzähligen Champions-League-Einsätzen verfügt.

Ein besonders interessanter Faktor bei diesem Transferpoker ist die Rolle von Roberto Firmino. Der frühere Liverpool-Star spielt inzwischen selbst in Katar. Medienberichten zufolge fungiert Firmino intern sogar als wichtiger Fürsprecher, um den ÖFB-Kapitän von einem Wechsel in die katarische Stars League zu überzeugen. Für Alaba würde dieser Schritt nicht nur ein lukratives Gehalt garantieren, sondern auch die Möglichkeit bieten, in einer ambitionierten Liga als absoluter Führungsspieler voranzugehen.

Saudi Pro League Klubs (Saudi-Arabien)

Ebenfalls weit oben auf der Liste der potenziellen Abnehmer rangieren mehrere Vereine aus der Saudi Pro League. Der saudi-arabische Fußballverband investiert weiterhin massiv in namhafte Akteure aus den europäischen Top-Ligen. Ein ablösefreier Weltstar wie David Alaba stellt für die vom staatlichen Investmentfonds PIF unterstützten Klubs ein äußerst attraktives Ziel dar.

Zwar bezeichnete Star-Berater Pini Zahavi voreilige Berichte in der Vergangenheit als reine Spekulation, dennoch sondiert er den Markt im Nahen Osten kontinuierlich für seinen Schützling. Das Hauptargument der saudischen Interessenten bleibt die enorme finanzielle Strahlkraft: Sie können Alaba ein steuerfreies Gehaltspaket schnüren, das kein europäischer Verein bieten kann. Für den 34-jährigen Österreicher wäre Saudi-Arabien eine finanziell extrem reizvolle Option im fortgeschrittenen Stadium seiner Karriere.

Major League Soccer Franchises (USA)

Ein Wechsel in die nordamerikanische Major League Soccer (MLS) stellt für Alaba die attraktivste Option dar, wenn hohe Lebensqualität und ein sportlich reizvolles Projekt miteinander kombiniert werden sollen. Die US-Liga verzeichnet nach der Weltmeisterschaft 2026 einen anhaltenden Popularitätsboom und lockt routinierte Stars mit exzellenten Rahmenbedingungen. 

Konkret wurden die Gerüchte um den Beckham-Klub Inter Miami als neuen Verein. Alabas spielerische Klasse im Aufbauspiel sowie seine Flexibilität in der Innenverteidigung machen ihn zu einem begehrten Zielobjekt für MLS-Manager. Zwar können US-Teams finanziell nicht ganz mit den Angeboten aus der Wüste konkurrieren, bieten aber im Rahmen der Designated Player Rule hochdotierte Verträge. Für Alaba und seine Familie wäre ein Umzug in die USA zudem ein idealer Schritt abseits des Rasens.

Beşiktaş Istanbul (Türkei)

Aus dem europäischen Raum bleibt das Interesse aus der türkischen Süper Lig am konkretesten. Vor allem Beşiktaş Istanbul knüpfte bereits im Jänner Kontakte zum Umfeld von David Alaba. Die Schwarz-Weißen suchen nach defensiver Führungsqualität, um im Meisterschaftskampf gegen die Lokalrivalen Galatasaray und Fenerbahçe wieder ein gewichtiges Wort mitzureden.

Dennoch gilt ein Wechsel nach Istanbul als unwahrscheinlich, da der Klub beim Gehalt an seine finanziellen Grenzen gehen müsste. Die Süper Lig bleibt eine Option, falls Alaba seine Karriere in einer emotionalen europäischen Traditionsliga fortsetzen möchte.

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