Transfer-Poker: Diese Klubs wollen Kalajdžić
Wo spielt Saša Kalajdžić in der kommenden Saison? Nach seiner starken Spielzeit beim LASK und überzeugenden Auftritten für Österreich bei der Weltmeisterschaft ist der 29-Jährige auf dem Transfermarkt wieder heiß begehrt. Eine Zukunft bei den Wolverhampton Wanderers gilt als zunehmend unwahrscheinlich. Gleich mehrere Vereine aus europäischen Top-Ligen sollen inzwischen um den zwei Meter großen ÖFB-Stürmer buhlen.
Diese Klubs wollen Kalajdžić
Nach Informationen von Sky haben sich mittlerweile mehrere Vereine mit Kalajdžić beschäftigt. Aus Frankreich soll OGC Nizza Interesse zeigen. Besonders groß scheint die Nachfrage allerdings aus Italien zu sein.
Mit Venezia, Sassuolo und Genoa werden gleich drei italienische Klubs mit dem Österreicher in Verbindung gebracht. Damit könnte Kalajdžić nach Stationen in Österreich, Deutschland und England erstmals in der Serie A auf Torejagd gehen.
Fixiert ist bislang allerdings nichts. Kalajdžić steht weiterhin bei Wolverhampton unter Vertrag und benötigt für einen Wechsel eine Einigung mit den Wolves. Dass es bis zum Ende des Transferfensters Bewegung geben dürfte, gilt jedoch als wahrscheinlich.
Rückkehr in die Bundesliga bevorzugt
Besonders interessant könnte für Kalajdžić eine Rückkehr nach Deutschland sein. Laut Sky beschäftigen sich zwei bislang nicht namentlich genannte Bundesligisten mit dem österreichischen Nationalspieler.
Diese Variante soll auch beim Stürmer selbst hoch im Kurs stehen. Kalajdžić kennt die deutsche Bundesliga bestens. Beim VfB Stuttgart gelang ihm einst der internationale Durchbruch. Für die Schwaben erzielte der Wiener 23 Treffer in 57 Bundesliga-Partien.
Nach mehreren schweren Verletzungen schien seine Karriere zwischenzeitlich ins Stocken geraten zu sein. Beim LASK gelang Kalajdžić in der vergangenen Saison jedoch ein eindrucksvolles Comeback. Mit seinen Leistungen rückte er wieder in den Fokus internationaler Vereine.
Bei Wolverhampton ohne Perspektive
Bei Wolverhampton deutet dagegen wenig auf eine gemeinsame Zukunft hin. Der englische Traditionsklub spielt nach dem Abstieg mittlerweile in der Championship und setzt im Angriff auf andere Optionen.
Zuletzt trainierte Kalajdžić laut österreichischen Medien zeitweise mit der U21. In den Pflichtspielen zum Saisonstart spielte der 29-Jährige keine wichtige Rolle. Trainer César Peixoto setzt in der Offensive unter anderem auf Rückkehrer Raúl Jiménez und weitere Alternativen.
Dass Wolves grundsätzlich Veränderungen am Kader vornehmen, zeigt auch die laufende Transferperiode. Für Kalajdžić könnte deshalb ein Abschied für beide Seiten die sinnvollste Lösung darstellen.
Auch Derby County mischt mit
Eine weitere Spur führt innerhalb Englands zu Derby County. Der Championship-Konkurrent soll nach der Verletzung von Angreifer Patrick Agyemang nach Verstärkung für die Offensive suchen und Kalajdžić ins Visier genommen haben.
Aus finanziellen Gründen dürfte Derby allerdings eher eine Leihe bevorzugen. Praktisch wäre zumindest die geografische Nähe: Zwischen Wolverhampton und Derby liegen nur rund 40 Kilometer Luftlinie. Für Kalajdžić wäre damit kein kompletter Neustart in einem neuen Land notwendig.