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Champions League: Dietmar Kühbauer an der Seitenlinie vs. Celtic.
Dietmar Kühbauer führt den LASK erstmals in die Champions League.
Dietmar Kühbauer führt den LASK erstmals in die Champions League.
APA-Images / Harald Dostal

Kühbauer im Anzug: „Meine Frau hat schon Angst“

26.08.2026 um 08:38, Yunus Emre Kurt
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Dietmar Kühbauer führt den LASK erstmals in die Champions League. Nach dem Celtic-Wunder spricht er vom Hollywood-Film und scherzt über seinen Anzug.

Dietmar Kühbauer ist endgültig Champions-League-Trainer. Mit dem historischen 5:1 nach Verlängerung gegen Celtic Glasgow führte der 55-Jährige den LASK erstmals in die Ligaphase der Königsklasse. Für den Burgenländer ist der Triumph der nächste Höhepunkt einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte in Linz. Kühbauer selbst vergleicht seinen Weg inzwischen sogar mit einem Hollywood-Film und sorgt nach dem größten Europacup-Abend der Klubgeschichte mit seinem neuen Anzug und einem kuriosen Ritual für Lacher.

Kühbauer spricht von einem Hollywood-Film

Als Dietmar Kühbauer im Oktober 2025 zum LASK zurückkehrte, befand sich der Klub sportlich in einer schwierigen Situation. Was danach folgte, hätte selbst der Trainer kaum vorhersehen können. Innerhalb weniger Monate führte er die Linzer zu großen nationalen Erfolgen und nun auch erstmals in die Champions League.

„Das ist wie ein Hollywood-Film“, beschreibt Kühbauer selbst seine Entwicklung mit dem LASK. Er sei zu einem Zeitpunkt gekommen, als der Klub „am Boden“ gewesen sei. Danach folgten Cup-Triumph und Meisterschaft und nun der historische Einzug in Europas wichtigsten Klubwettbewerb.

Dass seine Mannschaft nach der erfolgreichen Saison 2025/26 nicht nachgelassen hat, freut den 55-Jährigen besonders. Nach großen Erfolgen bestehe immer die Gefahr, dass Spieler an Spannung verlieren. Beim LASK ist davon derzeit wenig zu sehen.

Celtic-Sieg wird zum Meisterstück

Spätestens das Rückspiel gegen Celtic Glasgow lieferte den nächsten Beweis. Nach der 0:3-Niederlage in Schottland und einem weiteren Gegentreffer in Linz lag der LASK zwischenzeitlich mit vier Toren zurück. Trotzdem drehten die Athletiker das Duell und gewannen 5:1 nach Verlängerung.

Für Kühbauer war der Auftritt nichts weniger als das „Meisterstück“ seiner Mannschaft. Die Leistung sei eine „hohe Latte“ gewesen. Der offizielle Klubbericht spricht vom „Wunder von Linz“: Mit 5:4 im Gesamtscore zog der LASK erstmals in die Champions-League-Ligaphase ein. 

Damit darf sich Kühbauer nun mindestens achtmal mit einigen der besten Trainern Europas messen. Welche Gegner warten, entscheidet die Champions-League-Auslosung.

Der neue Anzug bleibt

Auch optisch brachte das Champions-League-Play-off eine Veränderung. Kühbauer, normalerweise für seinen Trainingsanzug an der Seitenlinie bekannt, erschien gegen Celtic erstmals im feinen Zwirn. Schon beim Hinspiel in Glasgow hatte der neue Look für Aufmerksamkeit gesorgt. 

Nach dem Aufstieg steht fest: Der Anzug darf bleiben. Kühbauer scherzte selbstbewusst, dass er darin gut aussehe. Selbst seine Frau bekomme deshalb schon ein wenig Angst, fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu. An seiner Ehe werde der neue Look aber selbstverständlich nichts ändern.

Darum verschwindet Kühbauer sofort

Eine andere Angewohnheit will Kühbauer ebenfalls nicht ändern. Direkt nach dem Schlusspfiff verschwand der Erfolgstrainer wieder in Richtung Kabine, während seine Spieler mit den Fans den historischen Triumph feierten.

Dahinter steckt kein Ärger und auch keine fehlende Freude. Kühbauer feiert schlicht lieber für sich. „Ich freue mich lieber für mich selbst in der Kabine“, erklärte er. Seine Spieler sollen die große Bühne bekommen, für ihn selbst sei es nicht entscheidend, ständig im Mittelpunkt oder auf Bildern zu stehen.

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