Alaba-Transfer: Rapid-Boss äußert sich
- Vereinslos und kein ÖFB-Kader: Die schwierige Lage von David Alaba
- Steffen Hofmann über Alaba: „Unglaubliche Qualität“, aber kein Rapid-Thema
- Austria-Anteile als unüberwindbare Transfer-Hürde
- Rapid-Formkurve: Tabellenführer trotz Europacup-Dämpfer
Der 34-jährige David Alaba sucht nach seinem Abschied von Real Madrid weiterhin intensiv nach einem neuen Verein. Während der ÖFB-Kapitän wegen seiner Vereinslosigkeit vorerst nicht für die Nationalmannschaft nominiert wurde, kursieren internationale Transfer-Gerüchte. Am Rande des Band-Fußball-Cups 2026 nahm Rapid Wien-Geschäftsführer Steffen Hofmann gegenüber weekend.at Stellung zu den Spekulationen um den Wiener Weltstar – und sprach zudem über die aktuelle sportliche Situation der Hütteldorfer.
Vereinslos und kein ÖFB-Kader: Die schwierige Lage von David Alaba
Seit dem Ende seines Engagements bei Real Madrid ist David Alaba auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Zuletzt spekulierte die Fußballwelt über mögliche Stationen wie den Hamburger SV, Lazio Rom, Manchester United oder den mexikanischen Klub Club América – sämtliche Gerüchte erwiesen sich jedoch als unbegründet.
Die anhaltende Pflichtspielpause hat für den Wiener auch im Nationalteam Konsequenzen: ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick verzichtete für die anstehenden Begegnungen in der Nations League auf die Nominierung seines vertragslosen Kapitäns.
Steffen Hofmann über Alaba: „Unglaubliche Qualität“, aber kein Rapid-Thema
Angesprochen auf einen hypothetischen Transfer des vereinslosen Abwehrstars stellte Rapid Wien-Geschäftsführer Steffen Hofmann im Interview mit weekend.at klar, dass Alaba sportlich zwar herausragend sei, eine Verpflichtung für Grün-Weiß aber keineswegs zur Debatte stehe: „Natürlich ist der David ein Spieler mit unglaublicher Qualität und so weiter, aber ich glaube nicht, dass der David ein Spieler ist, der für Rapid spielt.“
Austria-Anteile als unüberwindbare Transfer-Hürde
Der entscheidende Grund für das klare Dementi liegt in der tiefen Verbundenheit Alabas zum Favoritner Erzrivalen. Der im Nachwuchs des FK Austria Wien ausgebildete Profi hält bis heute finanzielle Anteile am violetten Stadtrivalen. Hofmann stellt eindeutig klar: "Ich glaube, dass David Anteile von der Austria hat, deswegen wird es nicht passieren."
Rapid-Formkurve: Tabellenführer trotz Europacup-Dämpfer
Unabhängig von der Personalie Alaba blickt man bei Rapid Wien zufrieden auf den bisherigen Saisonverlauf in der heimischen Liga. Trotz des bitteren Ausscheidens in der Conference-League-Qualifikation gegen die Hearts of Midlothian präsentieren sich die Hütteldorfer auf nationaler Ebene extrem gefestigt.
Mit 18 Punkten und sechs Siegen aus sieben Partien führt Rapid aktuell die Tabelle vor Red Bull Salzburg an. Hofmann zieht entsprechend eine positive Zwischenbilanz: „Also hoffen wir mal, dass es so weitergeht. Bis jetzt schaut es in der Bundesliga richtig gut aus und wir sind natürlich happy mit dem, wie es bis jetzt verlaufen ist.“