Alaba-Wirbel: Traditionsklub soll Interesse haben
Nach seinem Abschied von Real Madrid befindet sich David Alaba weiterhin auf Vereinssuche. Nun sorgt ein spektakuläres Transfer-Gerücht aus Deutschland für Aufsehen: Der von einer schweren Krise geschüttelte HSV soll sich Medienberichten zufolge gedanklich mit einer Verpflichtung des 34-jährigen Abwehrstars beschäftigen. Nach zwei verheerenden 0:5-Niederlagen in Serie sucht der Traditionsklub händeringend nach Stabilität in der Defensive.
Abwehr-Krise beim HSV: Freie Spieler im Fokus
Die sportliche Situation beim Hamburger SV ist zu Saisonbeginn extrem angespannt. Zwei 0:5-Klatschen in Folge haben die Hintermannschaft der Hanseaten komplett erschüttert. Da das reguläre Transferfenster bereits geschlossen ist, kann der Traditionsklub nur noch auf dem Markt der vereinslosen Profis aktiv werden, um sofortige Verstärkung zu verpflichten.
Wie die Bild-Zeitung berichtet, fällt in den vereinsinternen Gedankenspielen der Name des vierfachen Champions-League-Siegers David Alaba. Neben dem ÖFB-Star wird auch der dänische Innenverteidiger Jannik Vestergaard (34) als möglicher Anker für die wackelnde HSV-Abwehr gehandelt.
Weil das Transferfenster längst dicht ist, kommen für den HSV nur noch vertragslose Spieler infrage. Genau da käme David Alaba ins Spiel, um die wackeligen Hamburger wieder auf Kurs zu bringen.
Hürden beim Sensations-Transfer: Gehalt und Verletzungen
Obwohl die Spekulationen rund um den Traditionsverein, den einst ÖFB-Legende Ernst Happel zum Europapokal der Landesmeister führte, für Schlagzeilen sorgen, gilt ein Vollzug aus mehreren Gründen als unwahrscheinlich:
- Gehaltsvorstellungen: Die finanziellen Bedingungen eines Weltstars wie Alaba dürften das Budget des Hamburger SV deutlich übersteigen.
- Verletzungshistorie: Der 34-jährige Wiener hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit schweren Verletzungssorgen zu kämpfen und benötigt Zeit zur vollen Belastbarkeit.
- Weitere Interessenten: Zuletzt wurde Alaba mit Lazio Rom in Verbindung gebracht (die Italiener entschieden sich schließlich für Diogo Leite). Zudem kursieren Gerüchte über ein Angebot des mexikanischen Spitzenklubs Club América.
ÖFB-Perspektive: Spielpraxis für das Nationalteam
Für David Alaba persönlich steht bei der Wahl seines neuen Arbeitgebers vor allem die sportliche Perspektive im Vordergrund. ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick verzichtete für die anstehenden Spiele in der UEFA Nations League bewusst auf eine Nominierung seines Kapitäns, da dieser mangels Vereins über keinerlei Matchpraxis verfügt.
Ein schnelles Engagement – ob beim HSV oder einem anderen internationalen Klub – wäre für Alaba essenziell, um wieder regelmäßige Spielminuten zu sammeln und seinen Stammplatz im österreichischen Nationalteam im Hinblick auf die kommenden Aufgaben zurückzuerobern.