Direkt zum Inhalt
David Alaba ist seit seinem Abschied von Real Madrid vereinslos.
David Alaba ist weiterhin auf Vereinssuche.
David Alaba ist weiterhin auf Vereinssuche.
APA-Images / REUTERS / Matthew Childs

Alaba weiter ohne Klub: Diese Option fällt jetzt weg

07.09.2026 um 11:11, Yunus Emre Kurt
min read
David Alaba ist weiterhin vereinslos. Nun fällt offenbar auch Manchester United als Option weg, der neue Transferkurs der Red Devils spricht gegen einen Deal.

Die Suche nach einem neuen Verein wird für David Alaba offenbar nicht einfacher. Der 34-jährige ÖFB-Star ist seit seinem Abschied von Real Madrid ohne Klub. Zuletzt wurde auch Manchester United als mögliche Destination genannt, doch diese Spur dürfte sich nun zerschlagen haben. Die „Red Devils“ sollen laut englischen Medien kein Interesse an einer Verpflichtung des Defensivallrounders haben. Ausschlaggebend ist demnach vor allem ein grundsätzlicher Kurswechsel bei Transfers.

Manchester United will Alaba offenbar nicht

Wie das „Manchester Evening News“ berichtet, beschäftigt sich Manchester United nicht mit einer Verpflichtung von David Alaba. Der Österreicher wäre ablösefrei zu haben und könnte daher auch nach dem Ende des regulären Transferfensters noch wechseln.

Sportlich würde der 34-Jährige mit seiner Erfahrung durchaus in das Anforderungsprofil passen. Alaba kann sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der linken Seite oder im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden und bringt jahrelange Erfahrung auf höchstem Niveau mit.

Trotzdem soll United einen Deal derzeit nicht in Betracht ziehen. Grund dafür ist offenbar weniger Alabas sportliche Qualität als vielmehr die neue Transferstrategie des englischen Traditionsklubs.

Klub setzt künftig stärker auf junge Spieler

Manchester United möchte seinen Kader in Zukunft deutlich nachhaltiger aufbauen und vor allem jüngere Spieler mit Entwicklungspotenzial verpflichten. Teure Routiniers am Ende ihrer Karriere sollen dagegen keine Priorität mehr haben.

In der Vergangenheit hatte der Klub immer wieder prominente ältere Stars nach Old Trafford geholt. Dazu zählten unter anderem Bastian Schweinsteiger, Edinson Cavani und Cristiano Ronaldo. Nicht alle dieser Transfers erfüllten langfristig die Erwartungen.

Unter Trainer Michael Carrick soll nun ein anderer Weg eingeschlagen werden. Spieler sollen möglichst noch Entwicklungspotenzial und gleichzeitig einen hohen Wiederverkaufswert besitzen. Dieses Profil erfüllt Alaba mit 34 Jahren naturgemäß nicht mehr.

Auch Alabas Gehalt soll eine Rolle spielen

Neben seinem Alter dürften auch die finanziellen Rahmenbedingungen gegen einen Wechsel nach Manchester sprechen. Alaba gehörte bei Real Madrid zu den besser verdienenden Spielern und dürfte auch bei seinem nächsten Klub ein entsprechend hohes Gehalt verlangen.

Gerade diese Kombination aus Alter und Gehaltskosten soll United abschrecken. Der Klub möchte offenbar vermeiden, erneut hohe Summen in Spieler zu investieren, deren sportlicher Zenit möglicherweise bereits überschritten ist.

Ähnliche Überlegungen sollen auch bei anderen prominenten vereinslosen Verteidigern eine Rolle spielen. Namen wie Sergio Ramos oder Dani Carvajal wurden zuletzt ebenfalls genannt, scheinen bei United aber ebenso wenig konkret zu sein.

Zukunft des ÖFB-Stars weiter offen

Damit bleibt Alabas Zukunft weiterhin völlig offen. Real Madrid hatte bereits im Mai bestätigt, dass die gemeinsame Zeit nach fünf Jahren und 131 Pflichtspielen endet. Der Österreicher gewann mit den Königlichen insgesamt elf Titel.

Zuletzt wurde Alaba unter anderem mit Lazio Rom in Verbindung gebracht. Konkrete Verhandlungen oder eine Einigung mit einem neuen Verein wurden bislang allerdings nicht bestätigt.

more