Transfer-Hammer: Alabas Klubsuche beendet
Die Suche nach einem neuen Verein könnte für David Alaba bald beendet sein. Laut Transferexperte Fabrizio Romano hat der 34-jährige Wiener eine mündliche Einigung mit Udinese Calcio erzielt. Die formellen Schritte stehen demnach noch aus. Eine offizielle Bestätigung des Serie-A-Klubs liegt derzeit noch nicht vor.
Mündliche Einigung mit Udinese
David Alaba steht offenbar vor seiner nächsten Station. Nach Angaben von Transferinsider Fabrizio Romano hat sich der ÖFB-Kapitän mündlich mit Udinese Calcio auf einen Wechsel verständigt.
Der Transfer ist allerdings noch nicht offiziell. Laut den vorliegenden Informationen müssen noch formelle Schritte abgeschlossen werden, bevor der Wechsel endgültig vollzogen werden kann.
Sollte der Deal zustande kommen, würde Alaba erstmals in seiner Profikarriere in der italienischen Serie A spielen.
Seit Juli ohne Verein
Alaba ist seit Anfang Juli ohne Klub. Sein Vertrag bei Real Madrid war ausgelaufen und wurde nicht verlängert. Seitdem wurde der Wiener mit mehreren Vereinen in verschiedenen Ländern in Verbindung gebracht.
Zuletzt gab es unter anderem Berichte über Interesse aus Italien, Spanien, England, Mexiko und den USA. Anfang September war Alaba weiterhin vereinslos, konkrete Gespräche mit mehreren Klubs hatten bis dahin zu keiner Einigung geführt.
Sein Vater George Alaba hatte zuletzt angekündigt, dass eine Entscheidung über die sportliche Zukunft seines Sohnes bald fallen werde.
Bekannte Gesichter in Udine
Bei Udinese würde Alaba auf mehrere Spieler mit Österreich-Bezug treffen. In der Abwehr steht unter anderem der ehemalige Salzburg-Verteidiger Oumar Solet. Auch der 18-jährige Matteo Palma gehört zum Kader der Norditaliener.
Udinese spielt in der Serie A und trägt seine Heimspiele im Bluenergy Stadium aus. In den ersten fünf Ligapartien der Saison 2026/27 holte der Klub vier Punkte.
Für Alaba wäre der Wechsel nach Italien damit ein neues Kapitel nach seinen langen Stationen beim FC Bayern München und Real Madrid.
Vereinssuche hatte auch ÖFB-Folgen
Die lange Phase ohne Pflichtspiele hatte zuletzt auch Auswirkungen auf das österreichische Nationalteam. Teamchef Ralf Rangnick verzichtete beim aktuellen Nations-League-Kader auf seinen vereinslosen Kapitän.
Alaba hielt sich zuletzt individuell fit und trainierte unter anderem im Tiroler Stubaital. Sein Ziel war weiterhin eine Fortsetzung seiner aktiven Karriere.
Mit Udinese könnte nun eine Lösung gefunden sein. Solange die letzten Formalitäten nicht abgeschlossen und der Wechsel vom Klub bestätigt sind, bleibt der Transfer allerdings noch nicht offiziell.