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Leandro Paredes attackiert nach dem WM-Finale 2026 einen spanischen Spieler. Der Argentinien-Star sorgt nach der Niederlage gegen Spanien für einen Prügel-Eklat.
Paredes verliert nach dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien die Nerven. Der Mittelfeldspieler gerät nach dem Schlusspfiff in eine Massenrangelei und sorgt für den größten Eklat des Endspiels.
Paredes verliert nach dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien die Nerven. Der Mittelfeldspieler gerät nach dem Schlusspfiff in eine Massenrangelei und sorgt für den größten Eklat des Endspiels.
APA-Images / AFP / CHARLY TRIBALLEAU

Ausraster bei WM-Finale: Argentinien-Star sorgt für Prügel-Eklat

20.07.2026 um 11:33, Jovana Borojevic
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Paredes sorgt nach dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien für einen handfesten Eklat. Der Mittelfeldstar verliert nach dem Abpfiff die Nerven.

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Paredes hat das WM-Finale 2026 völlig überschattet. Während Spanien nach dem 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Argentinien den WM-Titel feierte, verlor der argentinische Mittelfeldspieler nach dem Schlusspfiff komplett die Nerven. Der Argentinien-Star ging gleich auf zwei spanische Spieler los und löste eine Massenrangelei aus.

Spanien besiegt Argentinien im WM-Finale 2026

Spanien hat das WM-Finale 2026 gegen Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung gewonnen. In einem hart umkämpften Endspiel in New Jersey sorgte Ferran Torres in der 106. Minute für die Entscheidung. Mit seinem Treffer schoss der Angreifer die Spanier zum zweiten WM-Titel ihrer Geschichte.

Argentinien musste die Verlängerung in Unterzahl bestreiten. Enzo Fernández sah kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit nach einem harten Foul an Pau Cubarsí die Rote Karte. Trotz aller Bemühungen gelang es Lionel Messi und seinen Teamkollegen nicht mehr, die Niederlage abzuwenden.

Paredes löst Massenrangelei aus

Direkt nach dem Abpfiff kochten bei den Argentiniern die Emotionen über. Während die spanischen Spieler jubelnd auf den Rasen stürmten, kam es zu einer Massenrangelei zwischen Spielern, Ersatzspielern und Mitgliedern der Trainerstäbe.

Auslöser der wilden Szenen war offenbar Nahuel Molina. Der argentinische Verteidiger soll Spaniens Kapitän Rodri beim Vorbeilaufen gegen die Brust geschlagen haben. Rodri stoppte daraufhin seinen Jubellauf und stellte Molina zur Rede. Eric García eilte seinem Teamkollegen zur Hilfe und geriet mitten in die Auseinandersetzung.

Immer mehr Spieler mischten sich ein. Trainer und Betreuer versuchten, die Streithähne voneinander zu trennen. Statt ausgelassener Jubelbilder bestimmten plötzlich Schubser, Handgreiflichkeiten und wütende Wortgefechte das Bild.

Paredes greift Eric García und Gavi an

Besonders Leandro Paredes brannten nach dem Abpfiff die Sicherungen durch. Der Argentinien-Star stürmte in die Rudelbildung und packte Eric García am Hals. Der spanische Verteidiger ging durch die Wucht der Attacke zu Boden.

Doch damit nicht genug. Wenig später geriet Paredes auch mit Gavi aneinander. Der 32-Jährige zerrte den spanischen Mittelfeldspieler an seinem Ersatzleiberl, schleuderte ihn zu Boden und drückte ihm offenbar die Hand ins Gesicht. Mehrere spanische Spieler mussten eingreifen und Gavi schützen.

Leandro Paredes war bereits während des WM-Finales durch harte Fouls und Unsportlichkeiten aufgefallen. Obwohl der Argentinier schon Gelb gesehen hatte, entging er während der Partie einem Platzverweis. Nach den Ausschreitungen soll Paredes schließlich die Rote Karte gesehen haben.

Reaktionen auf Paredes-Eklat: „Eine Schande“

Die hässlichen Szenen nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien sorgten bei ehemaligen Fußballstars und TV-Experten für Entsetzen. Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville bezeichnete das Verhalten als „eine Schande“. Leandro Paredes habe großes Glück gehabt, nicht bereits während des Spiels vom Platz gestellt worden zu sein.

Auch Alan Shearer fand deutliche Worte. Der frühere Torjäger kritisierte die Reaktion der Argentinier als „fürchterlich“ und erklärte, für solche Attacken gebe es im Fußball keinen Platz.

Ex-England-Torhüter Joe Hart sprach von „widerlichem Verhalten“. Gleichzeitig hob er Lionel Messi hervor. Der Kapitän von Argentinien habe nach dem Abpfiff Größe gezeigt, den spanischen Spielern die Hand geschüttelt und fair zum WM-Titel gratuliert.

Während Messi anschließend unter Tränen vor den argentinischen Fans stand, feierte Spanien den verdienten Triumph. Doch der Prügel-Eklat um Leandro Paredes warf einen dunklen Schatten auf das WM-Finale.

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