Spanien vs. Argentinien: Die Aufstellungen
Das lange Warten hat ein Ende und die taktischen Geheimnisse rund um das WM-Finale 2026 sind endgültig gelüftet. Eine Stunde vor dem mit Spannung erwarteten Anpfiff im MetLife Stadium haben die beiden Nationaltrainer ihre Formationen offiziell bekannt gegeben. Während der Europameister auf sein bewährtes, variables Offensivsystem vertraut, setzt der Titelverteidiger auf eine kompakte Mittelfeldachse. Die präsentierten Aufstellungen für das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien versprechen ein taktisches Duell auf absolutem Weltklasse-Niveau.
Die beiden Trainer Luis de la Fuente und Lionel Scaloni schicken dabei ihre aktuell stärksten Formationen ins Rennen.
Spanien mit Offensiv-Trio um Lamine Yamal
Die Furia Roja agiert in einem offensiv ausgerichteten 4-1-2-3-System (klassisch als 4-3-3 interpretiert). Vor Torhüter Unai Simón bildet Aymeric Laporte gemeinsam mit dem Youngster Pau Cubarsí die Innenverteidigung, flankiert von Pedro Porro und Marc Cucurella. Das Mittelfeld wird von Mittelfeld-Stratege Rodri angeführt, der die Fäden zieht, während Fabian Ruiz und Kapitän Alex Baena die kreativen Akzente setzen sollen. Im Angriff ruhen die Hoffnungen auf dem Sturmtrio Dani Olmo, Lamine Yamal und Mikel Oyarzabal, die die argentinische Abwehr vor Probleme stellen sollen.
Argentinien baut auf das Duo Messi und Alvarez
Der amtierende Weltmeister wählt eine etwas kompaktere Ausrichtung und schickt ein klassisches 4-4-2-System auf den Platz. Zwischen den Pfosten steht wie gewohnt Rückhalt Emiliano Martínez. Die Defensivreihe vor ihm bilden Nicolas Tagliafico, Gonzalo Montiel, Lisandro Martínez und Cristian Romero. Das dicht gestaffelte Vierermittelfeld soll die Kreise der Spanier stören und besteht aus Rodrigo De Paul, Nico González, Alexis Mac Allister und Enzo Fernández. In der vordersten Reihe agiert Superstar und Kapitän Lionel Messi an der Seite von Julian Alvarez als Doppelspitze.
Starke Bank: Hochkarätige Joker auf beiden Seiten
Sollte die Partie in die Verlängerung gehen, verfügen beide Teams über enormen Offensivschwung auf der Auswechselbank. Bei den Iberern lauern Akteure wie Gavi, Pedri oder der schnelle Nico Williams auf ihren Joker-Einsatz. Die Albiceleste kann im Spielverlauf ebenfalls hochkarätig nachlegen: Neben Routinier Nicolas Otamendi in der Verteidigung steht vor allem Top-Stürmer Lautaro Martínez als Ersatz bereit, um in der Schlussphase für die Entscheidung zu sorgen. An taktischen Optionen mangelt es den beiden Cheftrainern am heutigen Abend jedenfalls nicht.