Direkt zum Inhalt
Johannes Lamparter mit Skiern auf der Schulter im Wettkampf, sichtbar angespannt nach dem Aus der Nordischen Kombination aus dem Olympia-Programm
ÖSV-Star Johannes Lamparter reagiert nach dem Olympia-Aus der Nordischen Kombination betroffen: Der Gesamtweltcupsieger spricht von einem „Schlag ins Gesicht“.
ÖSV-Star Johannes Lamparter reagiert nach dem Olympia-Aus der Nordischen Kombination betroffen: Der Gesamtweltcupsieger spricht von einem „Schlag ins Gesicht“.
APA-Images / Action Press / FIS

Lamparter fassungslos: „Ein Traum wird uns genommen“

08.07.2026 um 13:47, Anna Kirschbaum
min read
Johannes Lamparter reagiert auf das Olympia-Aus der Nordischen Kombination. Der ÖSV-Star spricht von einem „Schlag ins Gesicht“ und zeigt sich tief enttäuscht.

Das Olympia-Aus der Nordischen Kombination trifft die österreichischen Athleten mit voller Wucht. Österreichs Topstar in der Nordischen Kombination, Johannes Lamparter, findet deutliche Worte: „Das war ein Schlag ins Gesicht.“

​Für den Gesamtweltcupsieger ist die Entscheidung des IOC kaum zu begreifen. „Die Entscheidung haben wir alle nicht so erwartet“, sagt der Tiroler sichtlich betroffen.

​„Ein Traum wird uns genommen“

Besonders schwer wiegt für Lamparter der Verlust der olympischen Perspektive. „Wie in jeder Sportart ist Olympia das Große“, erklärt der 24-Jährige. „Das ist ein Traum, der uns genommen wird.“

Die Enttäuschung sitzt tief. „Ich fühle mich innerlich leer“, beschreibt der ÖSV-Star seine Gefühlslage nach der Entscheidung. Lamparter hat selbst bereits drei Medaillen bei Olympia geholt.

​Zukunft der Sportart völlig offen

Neben der persönlichen Enttäuschung wächst auch die Unsicherheit. „Jetzt ist die Frage, wie es mit der Sportart weitergeht. Das weiß niemand“, sagt Lamparter.

Das Olympia-Aus wirft damit einen Schatten auf die gesamte Zukunft der Nordischen Kombination. Ohne die größte Bühne im Wintersport drohen langfristige Auswirkungen, auch im Skispringen.

​Fokus bleibt auf Weltcup und WM

Trotz des Rückschlags versucht Lamparter, nach vorne zu blicken. An seiner sportlichen Planung ändert sich vorerst nichts. Die Vorbereitung auf die kommende Weltcup-Saison und die Weltmeisterschaft läuft weiter wie geplant.

more