Lamparter fassungslos: „Ein Traum wird uns genommen“
Das Olympia-Aus der Nordischen Kombination trifft die österreichischen Athleten mit voller Wucht. Österreichs Topstar in der Nordischen Kombination, Johannes Lamparter, findet deutliche Worte: „Das war ein Schlag ins Gesicht.“
Für den Gesamtweltcupsieger ist die Entscheidung des IOC kaum zu begreifen. „Die Entscheidung haben wir alle nicht so erwartet“, sagt der Tiroler sichtlich betroffen.
„Ein Traum wird uns genommen“
Besonders schwer wiegt für Lamparter der Verlust der olympischen Perspektive. „Wie in jeder Sportart ist Olympia das Große“, erklärt der 24-Jährige. „Das ist ein Traum, der uns genommen wird.“
Die Enttäuschung sitzt tief. „Ich fühle mich innerlich leer“, beschreibt der ÖSV-Star seine Gefühlslage nach der Entscheidung. Lamparter hat selbst bereits drei Medaillen bei Olympia geholt.
Zukunft der Sportart völlig offen
Neben der persönlichen Enttäuschung wächst auch die Unsicherheit. „Jetzt ist die Frage, wie es mit der Sportart weitergeht. Das weiß niemand“, sagt Lamparter.
Das Olympia-Aus wirft damit einen Schatten auf die gesamte Zukunft der Nordischen Kombination. Ohne die größte Bühne im Wintersport drohen langfristige Auswirkungen, auch im Skispringen.
Fokus bleibt auf Weltcup und WM
Trotz des Rückschlags versucht Lamparter, nach vorne zu blicken. An seiner sportlichen Planung ändert sich vorerst nichts. Die Vorbereitung auf die kommende Weltcup-Saison und die Weltmeisterschaft läuft weiter wie geplant.