Saison vorbei: Jannik Sinner verpasst Wien-Klassiker
- Vorzeitiges Aus: Jannik Sinner beendet Saison wegen Knieproblemen
- Bittere Absage für Wien: Titelverteidiger fehlt in der Stadthalle
- Konservative Behandlung statt OP: Langfristige Karriere im Fokus
Hiobsbotschaft für die Tenniswelt und alle Fans in Österreich: Der Weltranglistenerste Jannik Sinner muss seine Saison 2026 wegen anhaltender Knieprobleme vorzeitig für beendet erklären. Das Saisonende verkündet der 25-jährige Südtiroler am Dienstag auf seinen Social-Media-Kanälen. Damit fällt auch seine geplante Teilnahme als Titelverteidiger bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle ins Wasser.
Vorzeitiges Aus: Jannik Sinner beendet Saison wegen Knieproblemen
Seit Wochen kämpft Jannik Sinner mit hartnäckigen Schmerzen im rechten Knie. Sein letzter Auftritt auf der ATP-Tour datiert bereits von Mitte Juli, als er beim Rasenklassiker in Wimbledon im Finale gegen den Deutschen Alexander Zverev triumphierte. Eine anschließende Pause brachte nicht die erhoffte Besserung, woraufhin der Ausnahmekönner unter anderem auf die US Open verzichten musste.
„Ich habe gemeinsam mit den Ärzten entschieden, dass ich eine Behandlung brauche. Das bedeutet, dass meine Saison 2026 offiziell vorbei ist“, gibt Sinner schweren Herzens bekannt. Ein versuchtes Training im Monaco-Exil musste er zuletzt bereits nach wenigen Minuten wieder abbrechen.
Bittere Absage für Wien: Titelverteidiger fehlt in der Stadthalle
Durch den verfrühten Schlussstrich kann der topgesetzte Südtiroler seinen Titel bei den Erste Bank Open vom 24. Oktober bis 1. November in der Wiener Stadthalle nicht verteidigen. Turnierdirektor Herwig Straka zeigt jedoch großes Verständnis für die Entscheidung der Nummer eins der Welt: „Jannik hat mir in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, dass er kein unnötiges Risiko eingehen möchte. Er wird erst wieder auf die Tour zurückkehren, wenn das Knie keinerlei Probleme mehr macht“, erklärt Straka, der sich überzeugt zeigt: „Wir werden Jannik in den kommenden Jahren noch oft in Wien sehen.“ Trotz der Absage bleibt das Wiener Turnier mit Stars wie Alexander Zverev, Daniil Medvedev und Alex de Minaur herausragend besetzt.
Konservative Behandlung statt OP: Langfristige Karriere im Fokus
Um die Beschwerden nachhaltig in den Griff zu bekommen, konsultierte Sinner kürzlich einen renommierten Spezialisten in Lyon. Berichten zufolge soll das rechte Kniegelenk konservativ behandelt werden, eine Operation bleibt dem 25-Jährigen demnach vorerst erspart.
Für den Südtiroler steht die Gesundheit an oberster Stelle: „Ich muss an meine langfristige Karriere denken. Ich gebe alles, um mit 100 Prozent zurückkommen zu können.“ In Wien könnte indes Alexander Zverev, der in diesem Jahr sowohl in Paris als auch in New York triumphierte, mit einer starken Leistung die Führung in der Weltrangliste übernehmen.