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Marco Schwarz am Dienstag, 06. Oktober 2026, im Rahmen einer PK des ÖSV in Wien
Schlusstrich unter eine Erfolgsdisziplin: Marco Schwarz bündelt seine Kräfte künftig für Riesentorlauf und Speed.
Schlusstrich unter eine Erfolgsdisziplin: Marco Schwarz bündelt seine Kräfte künftig für Riesentorlauf und Speed.
APA-Images / APA / GEORG HOCHMUTH

"Eine der härtesten Entscheidungen": Darum fährt Schwarz keinen Slalom mehr

06.10.2026 um 12:30, Marcel Toifl
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Paukenschlag im ÖSV: Marco Schwarz bestreitet keine Slaloms mehr. Der Allrounder verkündet bei Medientermin in Wien sein Karriereende in der Slalom-Disziplin.

ÖSV-Star Marco Schwarz zieht einen Strich unter seine Karriere in der Slalom-Disziplin. Wie der 31-jährige Kärntner am Dienstag bei einem Medientermin in Wien bekanntgab, wird er künftig keine Weltcup-Slaloms mehr bestreiten. Um seine Kräfte gezielt zu bündeln, verkündete der Allrounder sein partielles Karriereende im Slalom und konzentriert sich ab sofort voll auf den Riesenslalom sowie die Speed-Disziplinen Super-G und Abfahrt.

​Fokus auf Riesentorlauf und Speed: Rückzug aus dem Slalom

Mit der Entscheidung, die Slalom-Ski endgültig an den Nagel zu hängen, beendet Marco Schwarz ein erfolgreiches Kapitel seiner Laufbahn. „Das war sicher eine der härtesten Entscheidungen meiner Karriere, aber jetzt steht fest, dass ich den Slalom auslaufen lassen werde“, erklärt der Kärntner auf einer Pressekonferenz in Wien.

Künftig liege sein Hauptaugenmerk vor allem auf dem Riesentorlauf, ergänzt durch Starts im Super-G und der Abfahrt. Ein Antreten in allen vier Disziplinen sei in der Spitze nicht mehr realisierbar: „Bei dem ganzen Rundherum und dem dichten FIS-Kalender lassen sich vier Disziplinen einfach nicht mehr vereinbaren“, begründet Schwarz seinen Entschluss.

​Mammutprogramm und Verletzungshistorie: Die Gründe für den Schritt

Als Ursache für die Fokussierung nennt der 31-Jährige die enorme körperliche Belastung sowie vergangene Verletzungen. Nach seinem schweren Sturz in der Abfahrt von Bormio im Dezember 2023 – bei dem er einen Kreuzband- und Meniskusriss sowie einen Knorpelschaden im rechten Knie erlitt – fand er im Slalom nicht mehr zu alter Stärke zurück. Sein letztes Rennen in der Disziplin bestritt er im März dieses Jahres in Lillehammer, wo er Rang 19 belegte.

„Ich bin über 30 und habe einige Verletzungen hinter mir, irgendwann muss ich auch regenerieren“, stellt der ÖSV-Athlet klar. „Es ist besser, sich zu fokussieren, als in allen Disziplinen Mittelmaß zu sein. Ich will meine Kräfte so bündeln, dass ich Rennen gewinnen kann.“

​Kugelgewinner und Dreifach-Sieger: Die Slalom-Bilanz von Marco Schwarz

Marco Schwarz blickt auf eine äußerst erfolgreiche Bilanz im Slalom zurück. In der Saison 2020/21 sicherte er sich die kleine Kristallkugel für den Gewinn des Slalomweltcups. Insgesamt feierte er acht Weltcupsiege, drei davon im Slalom – zuletzt im Dezember 2023 im italienischen Madonna di Campiglio. Zudem fuhr er im Slalom weitere elf Mal aufs Podest (vier zweite und sieben dritte Plätze).

Mit der neu gewonnenen Klarheit richtet sich der Blick des Kärntners bereits nach vorne: Der alpine Ski-Weltcup startet am 24. und 25. Oktober in Sölden auf dem Rettenbachgletscher mit zwei Riesentorläufen in die neue Saison.

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