Skisprung-Star Hörl: So lebt er privat
Olympiasieger, Vize-Weltmeister und längst aus dem Schatten von Stefan Kraft geflogen: Jan Hörl zählt zu den größten Skisprung-Stars Österreichs. Doch wie lebt der Pongauer privat? Alles über seine Freundin Tanja, sein Vermögen, Familie, Karriere und seine Leidenschaft fürs Grillen.
Freundin Tanja bleibt im Hintergrund
Mit seinen Erfolgen rückte Jan Hörl immer stärker ins Rampenlicht, Fragen nach seinem Privatleben inklusive. Besonders häufig wird gefragt: Hat Jan Hörl eine Freundin?
Ja, hat er. Ihr Name ist Tanja. Viel mehr ist allerdings nicht bekannt. Das Paar soll bereits seit mehreren Jahren zusammen sein, hält die Beziehung jedoch bewusst aus der Öffentlichkeit heraus. Auf Social Media sucht man gemeinsame Bilder vergeblich.
Beim Heimsieg am Bergisel Anfang 2024 war Tanja allerdings im Stadion, gemeinsam mit Hörls Familie. Vor Saisonbeginn verriet der 1998 geborene Salzburger zudem: „Ich fliege mit der Freundin nach Ägypten, ein bisschen Vitamin D tanken.“
Jan Hörl Vermögen: Preisgeld und Sponsoren
Im Skispringen sind die Preisgelder klar geregelt. Jeder Weltcup-Veranstalter schüttet mindestens 79.000 Schweizer Franken aus, der Sieger erhält zumindest 12.000 CHF.
In der Saison 2023/24 kassierte Hörl rund 159.000 Euro an Preisgeld, Platz vier im Weltcup-Verdienst-Ranking. Teamkollege Stefan Kraft lag mit über 383.000 Euro deutlich vor ihm. Doch das Preisgeld ist nur ein Teil des Einkommens.
Zu Hörls wichtigsten Sponsoren zählt das Traditionsunternehmen Manner, dessen Logo auch seinen Helm ziert. Zudem wird er unter anderem von Fischer Ski, Skoda, Armstark und Silberpfeil unterstützt.
Wie hoch sein Gesamtvermögen ist, bleibt offiziell unbekannt. Klar ist aber: Durch Olympia-Gold, Weltcupsiege und starke Werbepartner dürfte sich in den vergangenen Jahren ein beachtliches Vermögen aufgebaut haben.
Herkunft und Familie: Aufgewachsen an der Schanze
Jan Hörl wurde am 16. Oktober 1998 in Schwarzach im Pongau geboren. Gemeinsam mit seiner Schwester Jessica wuchs er in einer sportbegeisterten Familie auf.
Sein Vater Werner ist seit vielen Jahren an der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen tätig. Kein Wunder also, dass Hörl früh mit dem Skispringen begann.
„Ich bin den Tränen nahe“, sagte sein Vater einst nach einem großen Erfolg seines Sohnes. Die Familie spielt für Hörl bis heute eine zentrale Rolle.
Karriere: Vom Pechvogel zum Olympiasieger
Hörls Karriere verlief nicht geradlinig. Nach Erfolgen im Alpencup und Juniorenbereich folgte der Schritt in den Weltcup. Doch zwischenzeitlich sorgte er unfreiwillig für Schlagzeilen – etwa durch Disqualifikationen wegen Regelverstößen bei Material oder Zeitüberschreitungen am Balken. Eine regelrechte Pech-Serie brachte ihm den Ruf eines Unglücksraben ein. Doch Hörl kämpfte sich zurück.
2021 folgte Team-Silber bei der WM, im Dezember 2021 sein erster Weltcupsieg in Wisla. Der endgültige Durchbruch kam bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking mit Team-Gold. Besonders emotional war sein Sieg am Bergisel 2024 – der erste österreichische Triumph dort seit elf Jahren. Hörl sagte danach: „Im Finaldurchgang habe ich mir gedacht: Sieg oder Sarg.“
Heute zählt er zu den stärksten und konstantesten Springern im Weltcup. Das österreichische Skisprung-Duo Jan Hörl und Stephan Embacher hat am Montagabend bei den Olympischen Winterspielen Mailand–Cortina 2026 Gold im Super-Team-Bewerb geholt. Die beiden Athleten setzen sich in Predazzo mit einem klaren Start-Ziel-Sieg vor Polen und Norwegen durch. Für Österreich ist es die 15. Medaille dieser Spiele und die erste für die Skispringer seit 2018.
Hörl privat: Grillmeister und Tattoo-Fan
Abseits der Schanze genießt Hörl die Ruhe in seiner Heimat. Familie und Freunde stehen an erster Stelle. Ein großes Hobby: Grillen. Nach dem Umzug in ein neues Zuhause freut er sich besonders auf gemütliche Grillabende im eigenen Garten. Zudem ist Hörl im ÖSV-Team als Stimmungsmacher bekannt, der „Partytiger“ mit guter Laune. Gleichzeitig liebt er ruhige Momente in der Natur. Auffällig: sein großflächiges Tattoo am rechten Arm. Über die Bedeutung schweigt er.