Fix: Kik schließt Filialen in Österreich
- KiK schließt Filialen in Europa
- Rote Zahlen und Druck im Handel
- KiK schließt Filialen in Österreich
- Welche Standorte betroffen sind
Textildiskonter KiK muss in Europa rund 50 Filialen schließen, 25 davon allein in Deutschland. Nun ist fix: Auch Österreich ist von den Schließungen betroffen. Wie das Unternehmen bestätigt, werden hierzulande im ersten Quartal 2026 neun Filialen geschlossen. Gleichzeitig soll eine neue Filiale eröffnen.
Damit greift die angekündigte Restrukturierung auch in Österreich. KiK betreibt derzeit rund 220 Filialen in Österreich, europaweit sind es etwa 4.200.
KiK schließt Filialen in Europa
Mit den Schließungen will KiK sein Filialnetz straffer aufstellen. Der Schritt betrifft mehrere Länder, der Schwerpunkt liegt aber auf dem deutschen Markt. Für Österreich ist damit klar: Die europaweite Entscheidung hat direkte Auswirkungen auf das heimische Filialnetz.
Rote Zahlen und wachsender Druck im Handel
Der Hintergrund der Maßnahmen ist wirtschaftlicher Natur. Bereits 2023 rutscht das Unternehmen in die Verlustzone. Seither kämpft der Diskonter mit schwierigen Rahmenbedingungen.
KiK verweist auf ein zunehmend härteres Marktumfeld, intensiveren Wettbewerb, anhaltende Inflation und eine spürbare Kaufzurückhaltung der Kundinnen und Kunden. Auch gestörte Lieferketten hätten das Geschäft belastet. „Diese Veränderungen stellen die gesamte Branche vor erhebliche Herausforderungen und gehen auch an KiK nicht spurlos vorbei“, heißt es aus dem Unternehmen.
KiK schließt Filialen in Österreich
Nach der europaweiten Ankündigung bleibt zunächst offen, wie stark Österreich konkret betroffen ist. Nun nennt KiK eine konkrete Zahl.
„Im ersten Quartal 2026 werden wir europaweit rund 50 Filialen schließen. In Österreich werden im ersten Quartal 2026 insgesamt neun Filialen schließen und eine Filiale neu eröffnen“, bestätigt das Unternehmen gegenüber der Kronen Zeitung.
Die Schließungen seien Teil einer langfristigen „Portfoliobereinigung“, die bereits 2025 gestartet worden sei. Ziel sei es, sich produktiver und effizienter aufzustellen und das Unternehmen „nachhaltig und zukunftssicher“ auszurichten. Die Planungen seien allerdings noch nicht abgeschlossen.
Österreich: Welche KiK-Standorte es trifft, bleibt offen
Noch ist unklar, welche konkreten Filialen in Österreich betroffen sind. Details will KiK derzeit nicht nennen. Welche Standorte schließen, dürfte sich in den kommenden Wochen entscheiden.
Für die Beschäftigten gibt der Diskonter vorerst Entwarnung. „Die Mitarbeitenden in unseren Filialen müssen sich nicht um ihren Job sorgen. Auf Grund unseres dichten Filialnetzes und unserer starken Präsenz in der Fläche können wir in der Regel Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung bieten“, so die Stellungnahme.