Ukraine: Wie man jetzt helfen kann

Millionen Menschen sind vom Krieg betroffen. So kann man jetzt helfen.
Autor: Stefanie Hermann, 01.03.2022 um 08:51 Uhr

Hundertausende Menschen befinden sich derzeit auf der Flucht aus der Ukraine und benötigen dringend Hilfe. Beistand geleistet werden kann aktuell am besten über Geldspenden. Auch das Innenministerium rät, aktuell von Sachspenden abzusehen. Zahlreiche Organisationen bieten fertige Pakete an, die man mit einer Geldspende finanzieren kann.

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Spenden an die Caritas

Die Caritas ist aktuell mit über 1.000 Menschen im Einsatz. Sie organisieren Wasser, Hygieneartikeln, Lebensmitteln, Heizmaterial, psychosoziale Unterstützung und medizinische Versorgung. Damit man weiß "was" man spendet, kann man bei der Caritas fertige Hilfpakete (ab 25 Euro) finanzieren.

IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560
Kennwort: Soforthilfe Ukraine

Nothilfepaket des SOS Kinderdorf

Das  SOS-Kinderdorf bereitet ein Nothilfepaket für bis zu 50.000 Menschen in der Ukraine vor, darunter Nahrungsmittel- und Hygienegrundversorgung, psychologische Soforthilfe sowie Unterstützung bei Evakuierung, und Notfalls-Unterkünften. In Österreich findet die Aktion des SOS-Kinderdorf prominente Unterstützung.

IBAN: AT62 1600 0001 0117 3240
Kennwort: Ukraine

Mädchen sitzt am Bett, im Hintergrund spielt ein Junge

Soforthilfe der Diakonie

Die Kirche arbeitet mit Partner in den ukrainischen Nachbarländern Polen, Ungarn und Moldau zusammen. Dort wird die Soforthilfe für Kriegsflüchtlinge ausgebaut.

IBAN: AT07 2011 1800 8048 8500

Schlafplatz zur Verfügung stellen

Die Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen (kurz BBU) sucht aktuell nach leerstehenden Immobilien und Räumlichkeiten. Wer Platz hat und helfen möchte, kann sich unter nachbarschaftshilfe@bbu.gv.at melden. Bund und Länder koordinieren die Verteilung der Flüchtlinge. "Das Innenministerium und die Bundesländer stehen in engem Austausch, um die notwendigen Maßnahmen zu koordinieren – das betrifft vor allem das Bereitstellen von Unterkünften für Menschen, die nachbarschaftliche Hilfe brauchen", so Innenminister Gerhard Karner (ÖVP).

Medizinische Versorgung

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen ist bereits seit 1999 im Land. Aktuell wird das Team aufgestockt, um die Bevölkerung auch an der Front medizinisch versorgen zu können.
IBAN: AT43 2011 1289 2684 7600

Auch das Rote Kreuz kümmert sich  um die Versorgung vor Ort.
IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144
Kennwort: Ukraine – Hilfe für Menschen im Konflikt

Nachbar in Not

Bei der bereits in der Vergangenheit bewährten Hilfsaktion Nachbar in Not werden Wasser, Lebensmittel, Hygieneartikel, medizinische Versorgung und Heizmaterial aufgestellt. Organisiert wird die Aktion vom ORF in Kooperation mit dem Roten Kreuz.
IBAN: AT21 2011 1400 4004 4003
Kennwort: Hilfe für die Ukraine

Dieser Artikel wird laufend ergänzt.