Linke Plattform führt Coronaleugner-Todesliste

stopptdierechten.org hat eine Liste toter Corona-Leugner und Impfgegner veröffentlicht. Auch östereichsiche Impfgegner sind darauf zu finden.
Autor: Patrick Deutsch, 10.02.2022 um 13:25 Uhr

Die Plattform weist darauf hin, dass es ob der Liste „keinen Grund für Häme oder Schadenfreude“ gäbe. Grund für die Veröffentlichung der Liste sei der Umstand, dass viele der aufgezählten Personen „nicht nur sich selbst zu Tode gebracht, sondern durch ihre Propaganda, Lügen und Hetze auch andere gefährdet“ hätten.

Rechte religiöse Männer

Die Gruppe der Verstorbenen setzt sich größtenteils aus Männern zusammen, die meist dem „rechten und religiösen Lager“ zuzuordnen sind. Ein Umstand, der durch den TV-Prediger Irvin Baxter verdeutlicht wird. Der Amerikaner wetterte nicht nur gegen Homosexualität, Abtreibungen, vorehelichen Sex und unverheiratete Paare, sondern bezeichnete die Corona-Pandemie auch als Weckruf Gottes wegen der „lustvollen Sünder“. Baxter verstarb am 3. November 2020 an den Folgen einer Corona-Erkrankung. Ähnlich schätzte Bob Enyart die Situation ein: Der US-Radiomoderator und Impfgegner, der gerne den Queen-Song „Another one bites the Dust“ benutzte, um gegen AIDS-Tote zu hetzen, lehnte die Impfstoffe ab, weil sie Zellen abgetriebener Föten enthielten. Er verstarb am 13. September 2021 an Covid-19. Aufallend ist, dass sich in der Liste auch viele Personen befinden, die nach Eigentherapie mit den von diversen Politikern propagierten „Wundermitteln“, Ivermectin und Chlordioxid, an Corona verstarben.

Österreich-Trio

Auf der Liste finden sich auch bekannte Figuren der österreichischen Maßnahmengegner-Szene. Etwa Johann Biacsics der sich im Internet und auf Demonstrationen gegen die Corona-Impfung und die Maßnahmen der Regierung aussprach, eine Behandlung im Krankenhaus verweigert und am 10. November an den Folgen einer Corona-Infektion verstarb. Ebenfalls aus Österreich kommt der langjährige Gmundner FPÖ-Politiker Horst Breitenberger oder der oberösterreichische MFG-Funktionär Otto Wilflingseder.