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UFC Hallein am jubeln nach der Siegerehrung beim Stier.
Der UFC Hallein gewinnt das Finale mit 4:2 gegen Seekirchen.
Der UFC Hallein gewinnt das Finale mit 4:2 gegen Seekirchen.
Adi Aschauer

43. Salzburger Stier: UFC Hallein holt den Titel

07.01.2026 um 09:38, Yunus Emre Kurt
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Fünf Tage Hallenfußball, packende Duelle und ein verdienter Sieger: Der UFC Hallein bezwingt Favorit Seekirchen im Finale des Salzburger Stiers.

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Der Salzburger Stier 2026 ist Geschichte und endet mit einem verdienten Sieger. Nach fünf intensiven Turniertagen setzte sich der UFC Hallein die Krone des größten Hallenfußballturniers des Bundeslandes auf. Im Finale bezwangen die Tennengauer den favorisierten SV Seekirchen mit 4:2 und krönten damit eine beeindruckende Turnierleistung.

Im Spiel um Platz drei durfte sich der UFV Thalgau über einen weiteren Erfolg freuen. Nach einem späten Treffer setzte sich Thalgau knapp mit 3:2 gegen den SV Straßwalchen durch und sicherte sich einen Platz auf dem Podest.

Viertelfinals meist klare Angelegenheiten

Bereits am Dreikönigstag ging es am Vormittag mit der Finalrunde der letzten zwölf Teams los, ehe am frühen Nachmittag die Viertelfinalspiele anstanden. Dabei gab es einige klare Ergebnisse, aber auch Überraschungen.

Nicht mehr mit dabei war unter anderem der Regionalligist SV Wals-Grünau. Trotz eines umkämpften Sieges über den SAK 1914 reichte es für die Grünauer aufgrund der Gruppenwertung nicht für den Aufstieg.

Im ersten Viertelfinale musste sich Vorjahresfinalist Bürmoos deutlich geschlagen geben. Straßwalchen dominierte die Partie klar und gewann angeführt von Tormann Adrian Hänsel souverän mit 4:0. Deutlich enger verlief das Duell zwischen Grödig und Hallein. Nach Treffern von Babic und Memic setzte sich Hallein mit 2:1 durch und ließ Grödig ausscheiden.

Klarer fielen die beiden übrigen Viertelfinals aus. Thalgau ließ dem SAK 1914 beim 5:1 keine Chance, Islami glänzte dabei mit einem Triplepack. Turnierfavorit Seekirchen löste mit einem ungefährdeten 4:1 gegen Anthering das letzte Halbfinalticket.

Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl. In den letzten zwei Jahren sind wir bitter ausgeschieden, einmal im Siebenmeterschießen, einmal im Golden Goal. Dass wir jetzt so souverän gewinnen, ist unglaublich. Ich kann es noch gar nicht richtig glauben.

Manuel Vincetic, Tormann UFC Hallein

Halbfinale sorgt für Gänsehaut

Für den emotionalen Höhepunkt des Tages sorgte das erste Halbfinale zwischen Seekirchen und Straßwalchen. Nach der frühen Führung der Straßwalchener drehte Seekirchen das Spiel, ehe Straßwalchen erneut ausglich. In einer wilden Schlussphase trafen beide Teams Aluminium, bevor es dramatisch wurde.

Eine Sekunde vor dem Ende fasste sich Tobias Wechselberger ein Herz und traf aus der eigenen Hälfte zum umjubelten 3:2-Sieg für Seekirchen

Weniger dramatisch verlief das zweite Halbfinale. Hallein präsentierte sich abgeklärt und setzte sich souverän mit 4:1 gegen Thalgau durch.

Es ist überragend, so ein Traditionsturnier zu gewinnen. Das macht uns natürlich stolz. Chapeau vor den Jungs und den Trainern. Jetzt sollen sie feiern.

David König, Sportlicher Leiter UFC Hallein

Finale: Hallein eiskalt

Das große Finale hielt lange, was es versprach. Nach dem frühen Führungstreffer durch Alem Huremovic erhöhte Seekirchen den Druck, scheiterte aber mehrfach, unter anderem an der Stange. Halleins Defensive stand erneut stabil und wartete geduldig auf Umschaltmomente.

Vier Minuten vor Schluss sorgte Micanovic mit einem Sololauf für die Vorentscheidung. Zwar kam Seekirchen durch Simon Freund noch einmal heran, doch zwei weitere Treffer von Huremovic besiegelten den 4:2-Erfolg. Ben Leitenstorfer betrieb mit seinem zwölften Turniertor Ergebniskosmetik und sicherte sich zugleich die Torjägerkrone vor Safet Ikanovic (Obertrum).

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