43. Salzburger Stier: Zwischenrunde komplett
Inhalt
- Regelverstoß mit Folgen
- Seekirchen setzt ein Ausrufezeichen
- SAK und Puch lösen Tickets
- Hammergruppe und treffsichere Torhüter
- Tumulte in Gruppe F
- Henndorf überrascht in Gruppe D
- Zwischenrunde
Nachdem bereits am Freitag mit HSV Wals, Oberalm und Obertrum mehrere Underdogs als Gruppensieger für Staunen gesorgt hatten, setzte sich der Trend auch am zweiten Turniertag des Salzburger Stiers fort. Überraschungen, enge Entscheidungen und hitzige Szenen prägten den Samstag in der Sporthalle Alpenstraße.
Regelverstoß mit Folgen
In Gruppe G ließ Wals-Grünau nichts anbrennen. Das Team von Neo-Trainer Bernhard Huber-Rieder präsentierte sich spielfreudig und abgeklärt, gewann alle drei Partien und zog ohne Punktverlust in die Zwischenrunde ein. Mit Rückkehrer Petrit Nika am Parkett unterstrich der Westligist eindrucksvoll, dass auch in diesem Jahr mit ihm zu rechnen ist.
Sportlich wäre Croatia Salzburg als Gruppenzweiter ebenfalls weitergekommen. Doch kurz nach Turnierende folgte der nächste Paukenschlag: Wegen einer fehlenden Spielerfreigabe für David Tadic wurde Croatia aus dem Bewerb ausgeschlossen. Alle Partien wurden strafverifiziert, wodurch Ex-Turniersieger SC Golling doch noch in die Zwischenrunde nachrückte. Gastgeber Leopoldskron und Croatia Salzburg schieden aus.
Seekirchen setzt ein Ausrufezeichen
In der mit Spannung erwarteten Gruppe H zeigte Seekirchen, warum viele die Wallerseer als Topfavoriten auf den Turniersieg sehen. Drei Siege, darunter klare Erfolge mit 5:0 und 6:1, bedeuteten souverän Rang eins. Dahinter entwickelte sich ein enger Zweikampf zwischen Anif und St. Koloman. Ausschlaggebend war letztlich die geringere Niederlage gegen Seekirchen, die Anif Platz zwei sicherte. Für St. Koloman und Faistenau war das Turnier beendet.
SAK und Puch lösen Tickets
In der letzten Abendgruppe bestätigten der SAK 1914 und Puch ihre Favoritenstellung und zogen wie erwartet in die Zwischenrunde ein. Plainfeld sowie ASK/PSV/SSK mussten sich trotz engagierter Auftritte geschlagen geben.
Hammergruppe und treffsichere Torhüter
Bereits zuvor hatte die sogenannte Hammergruppe E für Aufsehen gesorgt. Mit Straßwalchen und Neumarkt setzten sich zwei Teams durch, die gegen starke Konkurrenz kühlen Kopf bewahrten. Bergheim und Hallwang schieden hingegen früh aus.
Erneut rückten auch die Torhüter ins Rampenlicht. Straßwalchens Keeper Adrian Hänsel erzielte mit einem entscheidenden Treffer gegen Neumarkt das Goldtor zum Gruppensieg. Plainfelds Schlussmann Stefan Janjic glänzte mit einem Doppelpack, weitere Treffer von Elsbethens Josef Stadlbauer, Wals-Grünau-Torhüter Valerien Rehrl, Julian Unterweger (St. Johann) und Pascal Roider (USK Gneis) unterstrichen die offensive Rolle der Keeper beim Stier.
Tumulte in Gruppe F
Besonders hitzig ging es in Gruppe F zu. Im Duell um den Gruppensieg zwischen Hallein und Elsbethen kochten die Emotionen über. Zwar setzte sich Hallein mit 4:2 durch und qualifizierte sich für die Zwischenrunde, doch nach der Schlusssirene kam es zu tumultartigen Szenen. Elsbethens David Reichinger und Halleins Alem Huremovic gerieten aneinander, nachdem es zuvor bereits hitzige Aktionen und Wortgefechte gegeben hatte. Die Trainerteams griffen ein und konnten die Situation rasch beruhigen.
Henndorf überrascht in Gruppe D
In Gruppe D sorgte Henndorf für eine kleine Überraschung. Die Flachgauer holten mit zwei Siegen und einem Unentschieden gegen St. Johann sieben Punkte und sicherten sich Rang eins. Die Pongauer zogen als Zweiter ebenfalls weiter. Eine Schrecksekunde gab es jedoch, als Vincent Wallner nach einem harten Zweikampf an der Bande verletzt liegen blieb und medizinisch versorgt werden musste.
Zwischenrunde
Gruppe A: Obertrum, SC Golling, HSV Wals, Puch, Thalgau
Gruppe B: Seekirchen, Hallein, Grödig, St. Johann, Neumarkt
Gruppe C: Wals-Grünau, Straßwalchen, Siezenheim, Henndorf, Anif
Gruppe D: Bürmoos, Oberalm, Elsbethen, SAK 1914, Anthering