Karrieresprung: Hammer-Job für Thomas Schnöll
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Nach rund einem halben Jahr ohne Trainerposten ist es nun fix: Thomas Schnöll hat eine neue sportliche Heimat gefunden. Der 34-Jährige unterschreibt beim FC Red Bull Salzburg und übernimmt ab sofort die Rolle des Co-Trainers der U16-Auswahl in der Bullen-Akademie.
Für den Pongauer ist es der nächste Schritt in seiner noch jungen, aber bereits vielseitigen Trainerkarriere. Im August war seine Amtszeit beim Bischofshofen Sportklub 1933 zu Ende gegangen. Seither wurde der St. Johanner immer wieder bei verschiedenen Vereinen als möglicher Kandidat gehandelt. Nun steht fest: Es geht zu Österreichs Serienmeister.
Anruf aus der Akademie
Den entscheidenden Impuls gab Bernhard Seonbuchner, Leiter der Bullen-Akademie. Er kontaktierte Schnöll persönlich und brachte ihn für die Position ins Spiel. Nach weiteren Gesprächen – unter anderem mit Geschäftsführer Manfred Pamminger – wurde der Deal fixiert. Am Freitagabend setzte der 34-Jährige seine Unterschrift unter den Vertrag.
Seit Montag nimmt Schnöll offiziell seine Arbeit auf. Cheftrainer der U16 ist seit Kurzem Stefan Schoberer, mit dem er künftig eng zusammenarbeiten wird. Die Nachwuchsarbeit genießt bei Red Bull Salzburg traditionell einen enorm hohen Stellenwert. Viele spätere Profis durchlaufen hier ihre fußballerische Ausbildung.
Schnöll bringt Erfahrung aus mehreren Stationen mit: Neben dem BSK 1933 war er auch beim SV Grödig sowie in Adnet als Trainer tätig. Vor allem im Salzburger Unterhaus machte er sich einen Namen.
Nächster Schritt in der Trainerausbildung
Parallel zu seiner neuen Aufgabe darf sich Schnöll über einen weiteren Meilenstein freuen. Wie der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) bekanntgab, wurde er in den UEFA-Pro-Diplom-Lehrgang 2026/27 aufgenommen.
Das UEFA-Pro-Diplom ist die höchste internationale Trainerausbildung und Voraussetzung, um als Cheftrainer in der obersten Spielklasse tätig zu sein. Ziel des Lehrgangs ist es, erfahrene Coaches mit UEFA-A-Lizenz gezielt auf die Anforderungen im Profifußball vorzubereiten.
Insgesamt wurden zwölf Kandidatinnen und Kandidaten in den neuen Kurs aufgenommen. Auffällig: Gleich fünf von ihnen haben einen starken Bezug zum Bundesland Salzburg. Neben Schnöll zählen dazu etwa die frühere St.-Pölten-Frauentrainerin Lisa Alzner aus Elixhausen, der neue U18-Coach der Bullen Tobias Kern, Al-Ahli-Co-Trainer Florens Koch sowie Marcel Lücke, der einst als Analyst im Bullen-System tätig war.