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Elias Memic in Aktion für UFC Hallein.
Elias Memic steht mit UFC Hallein im Finale des 43. Stiegl Hallencups.
Elias Memic steht mit UFC Hallein im Finale des 43. Stiegl Hallencups.
Adi Aschauer

Salzburger Stier: Diese zwölf Teams stehen im Finale

05.01.2026 um 08:28, Yunus Emre Kurt
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Die Zwischenrunde beim Salzburger Stier brachte Drama, Überraschungen und prominente Zuschauer. Nun stehen die zwölf Finalisten fest.

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Der Salzburger Stier biegt in seine entscheidende Phase ein. Nach einer intensiven und ereignisreichen Zwischenrunde stehen die zwölf Finalisten des traditionsreichen Hallenturniers fest. Von ursprünglich 36 Teams bleiben damit nur noch ein Drittel übrig, darunter etablierte Namen, aber auch einige Überraschungsmannschaften. Für einen Paukenschlag sorgte das Aus des Titelverteidigers Siezenheim.

Zehn Stunden Hallenfußball pur

Seit mittlerweile 43 Jahren treffen beim Salzburger Stier die besten Hallenfußballer des Salzburger Amateurfußballs aufeinander. In der XXL-Zwischenrunde mit vier Fünfer-Gruppen wurden an einem langen Sonntag in insgesamt zehn vollgepackten Stunden die Finaltickets vergeben. Viele Begegnungen entschieden sich erst in den letzten Minuten.

Den Auftakt machten am Vormittag Puch, HSV Wals, Thalgau, Grödig, Seekirchen und Hallein, die sich jeweils für die Endrunde qualifizieren konnten. Am Nachmittag folgten Wals-Grünau, Bürmoos, Anif, Straßwalchen, SAK 1914 und Anthering.

Prominente Augenzeugen

Vor den Augen von ÖFB-Teamtormann Alexander Schlager und Ex-Salzburg-Stürmer Alexander Zickler entwickelte sich eine Zwischenrunde, die dem Ruf des Turniers einmal mehr gerecht wurde. Vor allem die Duelle mit Regionalligisten-Beteiligung sorgten für lautstarke Unterstützung auf den Rängen.

Favoriten wackeln, Außenseiter jubeln

Westligist Wals-Grünau hatte am Nachmittag wenig Mühe, den Einzug in die Top zwölf zu fixieren. Mit zwei Siegen und zwei Unentschieden qualifizierte sich das Team rund um Petrit Nika souverän. Ganz anders verlief der Tag für Titelverteidiger Siezenheim. Gegen Wals-Grünau, Straßwalchen und Anif setzte es Niederlagen, am Ende blieb nur Rang vier, das frühe Aus war besiegelt.

In einer besonders engen zweiten Nachmittagsgruppe hatten gleich vier Teams lange Chancen auf den Aufstieg. Bürmoos machte mit drei Siegen jedoch alles klar und ließ keinen Zweifel am Finaleinzug.

Krimis und Torfestivals

Die vermeintlich leichteste Vormittagsgruppe entwickelte sich zu einem echten Nervenspiel. Puch, Thalgau und Überraschungsteam HSV Wals setzten sich durch. Die Tennengauer fixierten den Gruppensieg mit einem Erfolg im letzten Spiel. Besonders spektakulär verlief das Duell zwischen Puch und Obertrum, das mit einem 5:5 endete, der Ausgleich fiel exakt mit der Schlusssirene. 

Der HSV Wals präsentierte sich einmal mehr stark und schnappte sich mit sieben Punkten vor Ex-Sieger Golling als Gruppendritter das Finalticket. Auch der FC Puch blieb ungeschlagen und marschierte verdient weiter.

Emotionen, Ausschlüsse und ein Torhüter-Hattrick

In der zweiten Vormittagsgruppe setzten sich mit Grödig, Seekirchen und Hallein drei Favoriten durch. Ein Highlight war das Seitfallzieher-Tor von Felix Eliasch im direkten Duell zwischen Seekirchen und Hallein. Die Wallerseer verspielten dabei beinahe eine klare Führung, retteten aber einen knappen Sieg.

Negativ auffällig wurde Seekirchen-Tormann Severin Heuberger, der gleich zwei Mal ausgeschlossen wurde. Für das positive Gegenstück sorgte Neumarkt-Goalie Tim Saller, der mit einem Dreierpack gegen St. Johann maßgeblich zum überraschenden Ausscheiden des Westligisten beitrug.

Das sind die zwölf Finalisten

Am Dreikönigstag wird der Sieger in vier Dreier-Gruppen ermittelt. Diese Teams sind noch im Rennen:

  • Puch
  • HSV Wals
  • Thalgau
  • Grödig
  • Seekirchen
  • Hallein
  • Wals-Grünau
  • Straßwalchen
  • Bürmoos
  • Anif
  • SAK 1914
  • Anthering
Darstellung der Finalisten des Stiegl Hallencups 2026
Nur zwölf von 36 Teams erreichen die Finalrunde des Salzburger Stiers.

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