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Cosmó mit ORF-Mikrofon bei einem Pressetermin zum ESC 2026 – Österreichs Teilnehmer am Eurovision Song Contest 2026 nach Hasswelle im Netz.
ESC 2026: Kandidat Cosmo steht nach seinem Sieg im Vorentscheid im Zentrum einer Hasswelle.
ESC 2026: Kandidat Cosmo steht nach seinem Sieg im Vorentscheid im Zentrum einer Hasswelle.
APA-Images / APA / FLORIAN WIESER

ESC-Drama um Cosmó: Jetzt spricht der ORF Klartext

24.02.2026 um 13:17, Jovana Borojevic
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Nach seinem Sieg im ORF-Vorentscheid für den ESC 2026 steht Cosmó im Zentrum einer massiven Hasswelle. Jetzt reagiert der ORF und spricht Klartext.

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Der 19-jährige Cosmó hat den ORF-Vorentscheid „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ gewonnen und wird Österreich beim Eurovision Song Contest 2026 vertreten. Mit seinem Song „Tanzschein“ erhielt er vom Publikum die volle Punktezahl und setzte sich gegen elf Mitbewerber durch. Doch kurz nach dem Triumph  folgte die Kehrseite des Erfolgs. Im Netz formierte sich eine regelrechte Hasswelle gegen Cosmó. Auf Social Media wird der junge Künstler teils heftig kritisiert, vereinzelt auch persönlich angegriffen. Statt ungetrübter Vorfreude auf den Eurovision Song Contest 2026 sieht sich der ESC-Vertreter mit starkem Gegenwind konfrontiert. 

Hasswelle gegen ESC-Hoffnung Cosmó

Nicht jeder zeigt sich vom österreichischen Beitrag für den ESC 2026 begeistert. „Tanzschein“ polarisiert. Während viele Fans Cosmó für seinen Mut und Stil feiern, äußern andere deutliche Kritik an Song und Performance. Was als Diskussion über den Beitrag zum Eurovision Song Contest 2026 begann, entwickelte sich rasch zu einer hitzigen Online-Debatte. Beobachter sehen vor allem den zunehmend rauen Ton im Netz als Problem. Kritik am ESC ist legitim, persönliche Angriffe im Rahmen einer Hasswelle jedoch nicht.  

ORF-Chef stellt sich hinter ESC-Kandidat Cosmó

Angesichts der anhaltenden Hasswelle meldete sich nun auch die Spitze des ORF zu Wort. ORF-Generaldirektor Roland Weißmann traf Cosmó bei der Olympia-Abschlussveranstaltung in Innsbruck, wo der Sänger auftrat. In einer Instagram-Story zeigte sich der ORF-Chef betroffen über die zahlreichen negativen Kommentare im Zusammenhang mit dem ESC 2026. Es sei schwer nachvollziehbar, warum ein 19-Jähriger in einem der aufregendsten Momente seines Lebens Ziel einer derartigen Hasswelle werde. Weißmann betonte, dass unterschiedliche Meinungen zum Eurovision Song Contest 2026 selbstverständlich seien. Doch nur weil jemand für Österreich beim ESC antrete und damit im Rampenlicht stehe, müsse er nicht jede Form von Häme oder Beschimpfung akzeptieren. Sein Appell: Unterstützung für Cosmó, unabhängig von der persönlichen Bewertung des ESC-Beitrags. 

ORF-Stimmen zur Hasswelle rund um ESC-Star Cosmó

Auch weitere Stimmen aus dem ORF äußerten sich zur Debatte rund um Cosmó und den Eurovision Song Contest 2026. Ö3-Legende und langjähriger ESC-Scout Eberhard Forcher kritisierte die Angriffe im Netz deutlich und sprach von einer bedenklichen Entwicklung im Umgang mit jungen Künstlern im Zusammenhang mit dem ESC. ORF-Moderatorin und Kabarettistin Caroline Athanasiadis meldete sich ebenfalls zu Wort und zeigte Unverständnis für die heftige Hasswelle gegen den österreichischen Vertreter beim ESC. 

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