Finale gegen RB Juniors: EKZ jagt den Titel
Es ist angerichtet für das wichtigste Spiel der Saison: Zell am See empfängt die Red Bull Hockey Juniors zum ersten Finalduell um die österreichische Meisterschaft. Für die Eisbären ist es die nächste Chance auf den großen Wurf, nach der knappen Finalniederlage im Vorjahr brennt das Team auf Revanche.
Bereits zum vierten Mal in Folge stehen die Zeller im Endspiel um den nationalen Titel. Dieses Mal soll der Pokal wieder in den Pinzgau wandern.
Formkurve zeigt nach oben
Mit zwei überzeugenden Erfolgen in der Master Round holen sich die Eisbären zusätzliches Selbstvertrauen. Doch im Finale zählen nur noch die direkten Duelle. Gegner ist ausgerechnet der Grunddurchgangssieger aus Salzburg, ein Team mit enormer Qualität und Tiefe im Kader.
Dreimal standen sich beide Mannschaften in dieser Saison bereits gegenüber. Zweimal setzt sich Zell am See vor heimischem Publikum durch, einmal behält Salzburg die Oberhand. Auffällig: Bisher gibt es ausschließlich klare Heimsiege.
Salzburg mit Offensiv-Power
Die Red Bull Hockey Juniors stellen die gefährlichste Offensive der Liga. 142 Tore im Grunddurchgang sprechen eine deutliche Sprache. Gleichzeitig kassiert Salzburg nur 92 Gegentreffer, ebenfalls ein Spitzenwert. Zum Vergleich: Zell am See steht bei 120 erzielten und 95 erhaltenen Treffern.
Besonders im Fokus stehen die beiden Finnen Eliseev und Juhola, die zu den gefährlichsten Akteuren der Liga zählen. Hinzu kommen starke Special Teams, sowohl im Powerplay als auch im Penalty Killing liegen die Salzburger statistisch vorne.
Champions-League-Modus entscheidet
Das Finale wird im sogenannten Champions-Hockey-League-Modus ausgetragen. Entscheidend ist der Gesamtscore aus Hin- und Rückspiel. Auswärtstore zählen nicht doppelt, eine mögliche Overtime gibt es nur im zweiten Spiel, sofern nach 120 Minuten Gleichstand herrscht.
Damit ist das Heimspiel in der KE KELIT Arena die große Chance, sich eine optimale Ausgangsposition für das Rückspiel im Volksgarten zu verschaffen.
Rodman glaubt an sein Team
Headcoach Marcel Rodman erwartet eine intensive Serie: „Salzburg ist eisläuferisch enorm stark und offensiv sehr gefährlich. Für uns ist entscheidend, dass wir mindestens auf Augenhöhe agieren und unseren Gameplan durchziehen.“
Disziplin, Chancenverwertung und geschlossene Teamleistung geben den Ausschlag. Rodman ist überzeugt, dass sein Team bereit ist: „Es wird uns nichts geschenkt, wir müssen uns alles hart erarbeiten.“
Heimvorteil nutzen
Die Fans sollen eine entscheidende Rolle spielen. Die KE KELIT Arena öffnet am Spieltag rechtzeitig ihre Tore, die Abendkassa startet um 17:30 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Mit einer lautstarken Kulisse wollen die Eisbären den ersten Schritt Richtung Meistertitel setzen.