Andreas Ulmer: Bullen-Ikone mit neuer Aufgabe
Andreas Ulmer bleibt Red Bull Salzburg auch nach seiner aktiven Karriere erhalten und übernimmt nun eine neue Aufgabe. Andreas Ulmer, der 582 Pflichtspiele für die „Bullen“ absolvierte, arbeitet seit Saisonbeginn 2025/26 im Trainerstab der Akademie. Durch interne Beförderungen und Umstrukturierungen ändert sich sein Aufgabenbereich nun erneut. Für Andreas Ulmer beginnt damit das nächste Kapitel im Salzburger Erfolgsprojekt.
Vom Kapitän ins Trainerteam
Seit Juni ist klar: Andreas Ulmer bleibt seinem Herzensklub treu. Nach seiner beeindruckenden Spielerkarriere, mit 420 Bundesliga-Spielen, 29 Champions-League-Partien, 61 Europa-League-Einsätzen und 32 Länderspielen, wechselte der langjährige Linksverteidiger ins Trainerfach.
Zunächst war Ulmer als Co-Trainer der U18 sowie der U16 tätig. Doch durch den Aufstieg von Daniel Beichler zum Cheftrainer des Bundesligateams geriet auch die Akademie-Struktur in Bewegung.
Liefering als nächste Station
Beim Kooperationsklub FC Liefering übernimmt künftig Danny Galm das Kommando. Tobias Kern rückt in der U18 nach und Andreas Ulmer folgt Galm als Co-Trainer in die 2. Liga.
„Wir waren ein halbes Jahr zusammen in der U18 und sind eingespielt, aber da ist noch nichts entschieden“, erklärte Galm über Ulmers Rolle. Heißt: Die Zusammenarbeit ist vorerst geplant, jedoch noch nicht langfristig fixiert.
Die Personalrochade zeigt, wie sehr Salzburg auf interne Lösungen setzt und dabei auf bewährte Kräfte wie Andreas Ulmer baut.
Bewegung in der U16
Die Veränderungen betreffen nicht nur Liefering. Stefan Schoberer übernimmt nun die U16. Der Steirer arbeitete zuvor als Co-Trainer unter Daniel Beichler und führte die Jungbullen in der Youth League 2024/25 bis ins Halbfinale.
Schoberer soll die U16, aktuell Tabellenführer der ÖFB-Jugendliga, nun zum Meistertitel führen. Auch hier bleibt die Verbindung zur bisherigen Akademie-Philosophie klar erkennbar.
Ulmers neues Kapitel
Für Andreas Ulmer bedeutet der Schritt zu Liefering eine weitere Etappe auf seinem Weg als Trainer. Der ehemalige Kapitän bringt enorme Erfahrung aus nationalen und internationalen Bewerben mit, Wissen, das er nun an junge Talente weitergeben soll.
Seine aktive Karriere hatte Ulmer bei Austria Wien begonnen, ehe er über die SV Ried 2009 nach Salzburg wechselte. Dort wurde er zur Identifikationsfigur, gewann zahlreiche Meistertitel und war über Jahre fixer Bestandteil des europäischen Parketts.
Auch wenn zwischenzeitlich Gerüchte über einen möglichen Wechsel zu anderen Vereinen kursierten, entschied sich Andreas Ulmer bewusst für den Verbleib im Bullen-Kosmos.
Noch nicht das letzte Kapitel
Ob Ulmers Rolle bei Liefering über die laufende Saison hinaus bestehen bleibt, ist derzeit offen. Klar ist jedoch: Der Klub sieht in Andreas Ulmer eine zentrale Figur für die Weiterentwicklung des Salzburger Wegs.
Für Salzburg-Fans ist es beruhigend zu wissen, dass eine Vereinslegende weiterhin Teil der Zukunftsplanung bleibt, diesmal nicht mehr als Dauerläufer auf der linken Seite, sondern als Mentor an der Seitenlinie.