Katrin Ofner privat: Das wusste kaum jemand
Inhalt
- Früher Traum von der Medaille
- Der Durchbruch im Weltcup
- Olympia-Erlebnis und Lernjahre
- WM-Silber als Höhepunkt
- Zweites Standbein neben dem Sport
- Blick nach vorne
Katrin Ofner zählt seit Jahren zu den konstantesten Athletinnen im internationalen Skicross. Die Steirerin aus Kobenz hat sich mit harter Arbeit, Disziplin und Leidenschaft an die Weltspitze gekämpft und sich 2023 einen lang gehegten Traum erfüllt: WM-Silber.
Früher Traum von der Medaille
Geboren am 5. März 1990 in Klagenfurt, wuchs Ofner in einer sportbegeisterten Familie auf. Schon als Kind stand sie am liebsten auf Skiern. Mit sechs Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für Rennen. Besonders geprägt haben sie die Erfolge ihres Onkels Klaus Ofner, eines erfolgreichen Nordischen Kombinierers.
Geboren am 5. März 1990 in Klagenfurt, wuchs Ofner in einer sportbegeisterten Familie auf. Schon als Kind stand sie am liebsten auf Skiern. Mit sechs Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für Rennen. Besonders geprägt haben sie die Erfolge ihres Onkels Klaus Ofner, eines erfolgreichen Nordischen Kombinierers.
Der Weg dorthin war jedoch kein einfacher. In den Nachwuchsjahren reichten ihre Ergebnisse zunächst nicht für den Landeskader. Doch Ofner blieb hartnäckig und entdeckte 2005 beim ersten Skicross am Nassfeld endgültig ihre Disziplin.
Der Durchbruch im Weltcup
2008 erfüllte sich ein großes Ziel: das erste Weltcuprennen in Les Contamines (Frankreich). Bereits in ihrer Debütsaison zeigte sie auf und belegte in der Sierra Nevada Rang drei. Mit viel Ehrgeiz absolvierte sie parallel ihre Schulzeit am BG/BRG Knittelfeld, trotz zahlreicher Fehltage schloss sie die Matura mit ausgezeichnetem Erfolg ab.
Das Training wurde in den Folgejahren immer professioneller. Mit der Integration des Skicross-Teams in den ÖSV bekam Ofner eine noch bessere Betreuung. Besonders an ihrem Start arbeitete sie intensiv.
Olympia-Erlebnis und Lernjahre
Die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver waren ein prägendes Erlebnis. Auch wenn der große Erfolg noch ausblieb, sammelte sie wertvolle Erfahrungen. Im darauffolgenden Sommer holte sie bei der Junioren-WM in Neuseeland Silber, ein erster internationaler Meilenstein.
Über die Jahre etablierte sie sich kontinuierlich unter den besten fünf Fahrerinnen der Welt. 2020 folgte schließlich ihr erster Weltcupsieg in Val Thorens.
WM-Silber als Höhepunkt
Bei der Weltmeisterschaft 2023 in Bakuriani erfüllte sich Ofner schließlich ihren Kindheitstraum. Mit dem Gewinn der Silbermedaille stand sie erstmals bei einer Großveranstaltung auf dem Podest. „Es war immer ein großes Ziel von mir, dass ich bei einer Großveranstaltung vom Podest lachen kann.“
Zweites Standbein neben dem Sport
Neben ihrer Karriere absolvierte Ofner ein Masterstudium in Sportwissenschaften an der Universität Graz, das sie 2022 erfolgreich abschloss. „Für mich war es wichtig, neben dem Sport noch eine Ausbildung zu machen, um mir für meine Zukunft ein zweites Standbein aufzubauen.“
Seit 2016 ist sie zudem Heeressportlerin und im HLSZ05 in Graz stationiert, eine optimale Unterstützung für ihre sportliche Vorbereitung.
Blick nach vorne
Das Niveau im Skicross ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Doch Ofner setzt auf Erfahrung, Schnelligkeit am Start und taktisches Gespür. Ihr Ziel bleibt klar: eine weitere Medaille bei einem Großereignis und eine noch größere Rolle im Gesamtweltcup.