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Ariane Rädler und Katharina Huber feiern Olympia-Gold in der Alpinen Kombination 2026 für Österreich in Cortina d’Ampezzo.
Österreichs Medaillenspiegel kann sich sehen lassen: Bei den Olympischen Spielen haben Rädler und Huber Gold geholt.
Österreichs Medaillenspiegel kann sich sehen lassen: Bei den Olympischen Spielen haben Rädler und Huber Gold geholt.
APA-Images / AFP / STEFANO RELLANDINI

Medaillenspiegel Olympia 2026: Österreich im Goldrausch

10.02.2026 um 17:42, Stefanie Hermann
min read
Medaillenspiegel Olympia 2026 Österreich: Das rot-weiß-rote Team zeigt sich bei den Olympischen Winterspielen in Top-Form und räumt ordentlich ab.

Medaillenübersicht Österreich, Stand 10. Februar 2026

Medaillenspiegel Österreich (Stand: 10. Februar 2026)
Gold: 2 Silber: 3 Bronze: –

Olympische Winterspiele, die in die Geschichtsbücher eingehen könnten: Österreichs Athletinnen und Athleten räumen in Livigno und Cortina d’Ampezzo ab! Das rot-weiß-rote Team präsentiert sich als echte Medaillenmacht dieser Winterspiele.

Gold für Ariane Rädler & Katharina Huber: Alpine Kombination Damen

Ariane Rädler (29) und Katharina Huber (30)
Medaille: Gold 
Disziplin: Alpine Kombination Damen 
Datum: 10. Februar 2026

Ariane Rädler und Katharina Huber haben sich am 10. Februar zur Königin der alpinen Kombination gekrönt. Ariane Rädler fuhr in der Abfahrt unwiderstehlich an die Spitze und sicherte Österreich Gold. Ihr präziser Lauf, gepaart mit Nervenstärke im entscheidenden Abschnitt, ließ die Konkurrenz verzweifeln. Nach einem Rückstand im ersten Durchgang drehte Katharina Huber im Slalom richtig auf und kämpfte sich mit nur 0,05 Sekunden Vorsprung an die Spitze. Gemeinsam mit Teamkollegin Ariane Rädler schrieb sie rot-weiß-rote Geschichte. Im Ziel fielen sich beide in die Arme, während die Hymne erklang. Deutschland musste sich mit Silber begnügen, die USA holten Bronze.

Silber für Manuel Feller & Vincent Kriechmayr: Alpine Team-Kombination Herren

Manuel Feller (33) und Vincent Kriechmayr (34)
Medaille: Silber 
Disziplin: Alpine Team-Kombination Herren 
Datum: 9. Februar 2026

Am 9. Februar raste Manuel Feller in seinem Element. In der alpinen Team-Kombination zeigte der Tiroler ein Feuerwerk an Angriffslust und riskierte alles. Gemeinsam mit Vincent Kriechmayr brachte er Österreich auf Silberkurs. Sein gnadenloser Slalom – ein „Risk-all“-Ritt – machte die Entscheidung spannend bis zum Schluss. Erst das Schweizer Team konnte das ÖSV-Duo stoppen. Feller grinste: „Wenn man alles gibt, darf man auch stolz sein!“ Teamkollege Kriechmayr bewies in der Abfahrt unterdessen, warum er zu den zuverlässigsten Rennläufern der Welt zählt. Der Oberösterreicher kombinierte Erfahrung und Präzision, hielt das Team im Rennen und sicherte dem Team Silber. Für beide ÖSV-Stars bedeutet die Medaille den ersten Podestplatz der alpinen Herren in Livigno und einen Motivationsschub für die kommenden Bewerbe.

Silber für Jonas Müller: Rennrodel-Einsitzer Herren

Jonas Müller (28)
Medaille: Silber 
Disziplin: Rennrodel-Einsitzer Herren 
Datum: 8. Februar 2026

Jonas Müller gewann am 8. Februar bei den Olympischen Winterspielen 2026 im Rennrodel-Einsitzer der Männer die Silbermedaille für Österreich. Der 28-jährige Vorarlberger zeigte im Eiskanal „Eugenio Monti“ von Cortina d’Ampezzo über vier Läufe hinweg beeindruckende Konstanz und fuhr in jedem Durchgang in die Spitzengruppe. Am Ende fehlten ihm nur 0,596 Sekunden auf den deutschen Olympiasieger Max Langenhan. Bronze ging an den Italiener Dominik Fischnaller. Für Müller war es die erste Olympiamedaille seiner Karriere – und ein starkes Comeback nach der verpassten Qualifikation für Peking 2022. Mit seinem Erfolg holte er die dritte österreichische Medaille dieser Spiele, nach den Snowboard-Triumphen von Benjamin Karl und Sabine Payer.

Gold für Benjamin Karl: Snowboard Parallel-Riesentorlauf Herren

Benjamin Karl (40)
Medaille: Gold 
Disziplin: Snowboard Parallel-Riesentorlauf Herren 
Datum: 8. Februar 2026

Am 8. Februar feierte Snowboard-Legende Benjamin Karl seinen ganz persönlichen Olympia-Traum. Der 40-Jährige dominierte den Parallel-Riesentorlauf in Livigno und schlug im Finale den Südkoreaner Kim Sang-kyum um 19 Hundertstel. Nach der Zieldurchfahrt riss Karl sich – ganz im Stil von Hermann Maier – das Oberteil vom Leib und jubelte mit nacktem Oberkörper vor der jubelnden Menge. Ein Triumph, der in die Geschichte eingeht – und Gold Nummer zwei für Österreich.

Silber für Sabine Payer: Snowboard Parallel-Riesenslalom Damen

Sabine Payer (28)
Medaille: Silber 
Disziplin: Snowboard Parallel-Riesenslalom Damen 
8. Februar 2026

Sabine Payer lieferte im Parallel-Riesenslalom der Damen eine Sensationsleistung. Die Kärntnerin kämpfte sich bis ins Finale und schaltete dort sogar Superstar Ester Ledecká aus. Nur die Tschechin Zuzana Maderová war um einen Wimpernschlag schneller. Doch Payer strahlte: „Ich hab alles gegeben – das Silber gehört ganz Österreich!“ Ihre Leistung bescherte Österreich die erste Medaille der Olympischen Spiele 2026.

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