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Medaillenspiegel Olympia 2026 Österreich – Jan Hörl und Stephan Embacher feiern Gold im Skispringen Super-Team in Predazzo.
Embacher und Hörl erhölen den Zähler im Medaillenspiegel 2026 für Österreich auf 15.
Embacher und Hörl erhölen den Zähler im Medaillenspiegel 2026 für Österreich auf 15.
APA-Images / AFP / TOBIAS SCHWARZ

Medaillenspiegel Olympia 2026: Österreich im Goldrausch

19.02.2026 um 15:15, Stefanie Hermann
min read
Medaillenspiegel Olympia 2026 Österreich: Das rot-weiß-rote Team zeigt sich bei den Olympischen Winterspielen in Top-Form und räumt ordentlich ab.

Bronze für Johannes Lamparter und Stefan Rettenegger: Nordische Kombination Teamsprint

Johannes Lamparter (24) und Stefan Rettenegger (23)
Medaille: Bronze 
Disziplin: Nordische Kombination Teamsprint 
Datum: 20. Februar 2026

Johannes Lamparter und Stefan Rettenegger haben am 20. Februar in Val di Fiemme Bronze im olympischen Teamsprint der Nordischen Kombination gewonnen und Österreich die 18. Medaille dieser Winterspiele gesichert. Im neuen Zwei-Mann-Format mit zehn Wechseln über jeweils 1,5 Kilometer startete das ÖOC-Duo mit 29 Sekunden Rückstand in die Loipe und arbeitete sich bei tiefem Neuschnee konsequent nach vorne. In der entscheidenden Phase kam es zu Turbulenzen: Deutschlands Vinzenz Geiger stürzte, kurz darauf ging auch Rettenegger in der Spur zu Boden. Der Salzburger stand sofort wieder auf, übergab mit acht Sekunden Rückstand an Lamparter und hielt die Medaillenchance am Leben. Während Norwegen Gold vor Finnland gewann, brachte Lamparter Bronze souverän ins Ziel. Für Lamparter ist es bereits die dritte Medaille in Italien, Rettenegger jubelte über sein erstes olympisches Edelmetall.

Bronze für Matej Svancer: Freestyle Ski Big Air Herren

Matej Svancer (21)
Medaille: Bronze 
Disziplin: Freestyle Ski Big Air 
Datum: 19. Februar 2026

Matej Svancer hat am 19. Februar im Livigno Snow Park Sportgeschichte geschrieben und Österreich die erste Olympia-Medaille im Freestyle-Skifahren beschert. Der 21-Jährige sicherte sich im Big-Air-Finale Bronze und musste sich nur dem Norweger Tormod Frostad mit 195,50 Punkten sowie dem US-Amerikaner Mac Forehand geschlagen geben. 

Svancer kam nach drei spektakulären Sprüngen auf 191,25 Punkte. Im dichten Schneefall zeigte er Tricks auf höchstem Niveau, darunter einen Left Hand Drag Triple Cork 1980, den zuvor noch kein Athlet im Wettkampf gestanden hatte. Mit 95,25 Punkten katapultierte er sich damit auf Medaillenkurs. Zum Abschluss setzte er noch einen Switch Left Tail Butter Triple Cork 2160 in den Hang und fixierte historisches Bronze. 

Silber für Johannes Lamparter: Nordische Kombination Großschanze

Johannes Lamparter (24)
Medaille: Silber 
Disziplin: Nordische Kombination Großschanze + 10 km 
Datum: 18. Februar 2026

Johannes Lamparter hat am 18. Februar in Val di Fiemme seine zweite Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 gewonnen. Der Tiroler musste sich im Bewerb von der Großschanze und über zehn Kilometer Langlauf erneut nur dem Norweger Jens Luraas Oftebro geschlagen geben. Bronze sicherte sich Ilkka Herola aus Finnland. Nach Rang zwei im Springen startete Lamparter mit nur acht Sekunden Rückstand in die Loipe, überholte früh den Führenden Ryota Yamamoto und bestimmte lange Zeit das Tempo. Erst im Schlusssprint setzte sich Oftebro entscheidend ab und gewann mit 5,9 Sekunden Vorsprung. Für Österreich ist es bereits die 16. Medaille dieser Spiele – und für Lamparter die Bestätigung seiner konstanten Weltklasseleistung in der Nordischen Kombination.

Gold für Jan Hörl und Stephan Embacher: Skispringen Super Team

Jan Hörl (27) und Stephan Embacher (20)
Medaille: Gold 
Disziplin: Skispringen Super-Team 
Datum: 17. Februar 2026

Jan Hörl und Stephan Embacher haben am 17. Februar in Predazzo Olympia-Gold im Super-Team-Bewerb gewonnen und Österreich die 15. Medaille dieser Winterspiele gesichert. Das ÖSV-Duo setzt sich im neuen Format souverän vor Polen und Norwegen durch und feiert einen klaren Start-Ziel-Sieg. Hörl bringt sein Team mit 137,5 Metern früh in Führung, Embacher verteidigt mit 132 Metern. 

Auch im zweiten Durchgang bleibt Österreich stabil: Hörl sprang 128 Meter, Embacher fixiert mit der Tageshöchstweite von 139 Metern den Triumph. Einsetzender Schneefall führt vor dem geplanten dritten Durchgang zum Abbruch, gewertet wird nach zwei Runden. 

Für Österreich ist es die erste Skisprung-Goldmedaille seit 2018 und ein historischer Erfolg im neu eingeführten Super-Team-Format.

Silber für Fabio Gstrein: Slalom Herren

Fabio Gstrein (28)
Medaille: Silber 
Disziplin: Slalom Herren 
Datum: 16. Februar 2026

Fabio Gstrein hat am 16. Februar im Olympia-Slalom von Bormio für den großen Medaillenmoment der österreichischen Skiherren gesorgt und Silber geholt. Der 28-jährige Ötztaler zündete im zweiten Durchgang auf der eisigen Piste ein wahres Feuerwerk, setzte Laufbestzeit und übernahm mit 0,78 Sekunden Vorsprung zunächst die Führung. Erst der Schweizer Loic Meillard konnte ihn noch abfangen und sicherte sich mit 35 Hundertstelsekunden Vorsprung Gold, Bronze ging an Henrik Kristoffersen aus Norwegen. Für Dramatik sorgte das Aus des Halbzeitführenden Atle Lie McGrath, der früh einfädelte und alle Medaillenträume begrub. Gstrein hingegen behielt die Nerven, kämpfte bis ins Ziel und holte Österreich die erste Herren Einzelmedaille im alpinen Bereich.

Gold für Janine Flock: Skeleton Damen

Janine Flock (36)
Medaille: Gold 
Disziplin: Skeleton Damen 
Datum: 13. Februar 2026

Janine Flock hat im Eiskanal „Eugenio Monti“ von Cortina d’Ampezzo Sportgeschichte geschrieben und sich zur Olympiasiegerin im Skeleton gekrönt. Die 36-jährige Tirolerin setzte sich nach vier Läufen souverän gegen die deutsche Konkurrenz durch und gewann mit 0,30 Sekunden Vorsprung auf Susanne Kreher sowie 0,44 Sekunden auf Jacqueline Pfeifer. B

Bereits im ersten Lauf stellte Flock mit 57,22 Sekunden einen Bahnrekord auf und legte damit den Grundstein für ihren Triumph. Am Finaltag blieb sie eiskalt, fuhr drei von vier Bestzeiten und kontrollierte das Rennen mit einer Gesamtzeit von 3:49,02 Minuten von der Spitze aus. 

Nach einer Gehirnerschütterung im Jänner war ihre Olympia-Teilnahme noch ungewiss gewesen, nun folgte das perfekte Comeback. Acht Jahre nach dem bitteren vierten Platz von Pyeongchang holte sie sich die späte Genugtuung. Für Österreich ist es die erste Goldmedaille im Frauen-Skeleton überhaupt. Zugleich macht Flock sich zur ältesten österreichischen Olympiasiegerin im Winter.

Silber: Rennrodel Team-Staffel Mixed

Jonas Müller, Lisa Schulte, Selina Egle/Lara Kipp und Thomas Steu/Wolfgang Kindl
Medaille: Silber 
Disziplin: Rennrodeln Team-Staffel Mixed 
Datum: 12. Februar 2026

Österreichs Rodlerinnen und Rodler haben am 12. Februar ihre beeindruckende Medaillenserie fortgesetzt und in der Team-Staffel Mixed Silber geholt. Jonas Müller, Lisa Schulte, Selina Egle und Lara Kipp sowie Thomas Steu und Wolfgang Kindl mussten sich im Eiskanal „Eugenio Monti“ von Cortina d’Ampezzo nur dem übermächtigen deutschen Team geschlagen geben. Etwas mehr als eine halbe Sekunde fehlte am Ende auf Gold, Bronze ging an Italien. Bereits bei der Zieldurchfahrt von Egle/Kipp war klar, dass Österreich Edelmetall sicher hatte. Das ÖOC-Team blieb fehlerfrei, bestätigte seine Rolle als Staffel-Weltcup-Führender und sorgte mit der insgesamt vierten Rodel-Medaille für historischen Jubel. Viermal Edelmetall im Rodeln gab es für Österreich zuletzt 1992 – nun ist diese Marke bei Olympia 2026 eingestellt.

Gold für Alessandro Hämmerle: Snowboard Cross Herren

Alessandro Hämmerle
Medaille: Gold 
Disziplin: Snowboard Cross 
Datum: 12. Februar 2026

Alessandro Hämmerle hat am 12. Februar in Livigno wieder zugeschlagen und sich erneut zum Olympiasieger im Snowboard Cross gekrönt. Der Vorarlberger hat im Finale im Livigno Snow Park im richtigen Moment den Turbo gezündet und im Finish den Kanadier Eliot Grondin abgefangen. Österreich hat damit wieder Gold geholt und das Medaillenkonto weiter nach oben geschraubt, während Hämmerle im Ziel mit geballter Faust gezeigt hat, wer im Cross auch bei Olympia den Ton angibt.

Medaillenspiegel Olympia 2026 Österreich – Alessandro Hämmerle (l.) und Jakob Dusek gewinnen Gold und Bronze im Snowboard
Alessandro Hämmerle (l.) und Jakob Dusek haben Österreichs Medaillenspiegel Gold und Bronze zugefügt.

Bronze für Jakob Dusek: Snowboard Cross Herren

Jakob Dusek
Medaille: Bronze 
Disziplin: Snowboard Cross 
Datum: 12. Februar 2026

Jakob Dusek hat am 12. Februar im Snowboard Cross das nächste Edelmetall für Österreich nachgelegt und Bronze geholt. Der Ex Weltmeister hat sich in Livigno durch ein beinhartes Rennen gekämpft, nachdem er wie Hämmerle schon im Halbfinale im Fotofinish um den Aufstieg fighten hat müssen. Im Finale ist Dusek cool geblieben, hat sich im Verkehr behauptet und am Ende das Podest fixiert. Für das ÖOC sind es damit die Medaillen zehn und elf bei diesen Winterspielen gewesen, ein Statement, das im Snow Park niemand überhört hat.

Bronze für Cornelia Hütter: Super G Damen

Cornelia Hütter (33)
Medaille: Bronze 
Disziplin: Super G 
Datum: 12. Februar 2026

Cornelia Hütter hat am 12. Februar in Cortina d’Ampezzo ihre Olympia Sehnsucht endlich gestillt und Bronze im Super G geholt. In einem Rennen, in dem mehrere Mitfavoritinnen ausgeschieden sind, ist die Steirerin all in gegangen, hat um jede Zehntel gekämpft und sich mit einer starken Fahrt aufs Podest geschoben. Gold hat sich Comeback Queen Federica Brignone geholt, Silber ist an die Französin Romane Miradoli gegangen, Hütter hat Österreich aber den nächsten Medaillenmoment geliefert und im Ziel klargemacht, dass sie genau diesen Druck gebraucht hat.

Silber für Thomas Steu und Wolfgang Kindl: Rennrodel-Doppelsitzer Herren

Thomas Steu (32) und Wolfgang Kindl (37)
Medaille: Silber 
Disziplin: Rennrodel-Doppelsitzer Herren 
Datum: 11. Februar 2026

Thomas Steu und Wolfgang Kindl haben am 11. Februar in Cortina d’Ampezzo Österreichs Rodel-Fest perfektioniert und Silber im Doppelsitzer geholt. Das erfahrene Duo ist in zwei Läufen mit starken Zeiten unterwegs gewesen, am Ende hat nur ein Wimpernschlag auf Gold gefehlt. Italiens Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner haben den Heimvorteil ausgespielt und sind 0,068 Sekunden vor Steu und Kindl geblieben, Bronze ist an die Deutschen Tobias Wendl und Tobias Arlt gegangen. Für Kindl hat sich das Silber wie eine späte Belohnung angefühlt, nachdem er im Einsitzer ohne Medaille geblieben ist, für Steu ist es das nächste olympische Edelmetall in einer Karriere, die bei Großereignissen immer wieder geliefert hat.

Bronze für Selina Egle und Lara Kipp: Rennrodel-Doppelsitzer Damen

Selina Egle (23) und Lara Kipp (23)
Medaille: Bronze 
Disziplin: Rennrodel-Doppelsitzer Damen 
Datum: 11. Februar 2026

Selina Egle und Lara Kipp haben am 11. Februar bei der Frauen-Doppel-Premiere in Cortina d’Ampezzo für den nächsten rot weiß roten Jubel gesorgt und Bronze geholt. Die beiden Olympia-Debütantinnen sind ihrem Ruf als Top-Team gerecht geworden und haben im Eiskanal cool geliefert, auch wenn ein grober Patzer im ersten Lauf den ganz großen Wurf nach vorne praktisch unmöglich gemacht hat. 

Gold ist an die Südtirolerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer gegangen, Silber hat sich Deutschland mit Dajana Eitberger und Magdalena Matschina geschnappt, Egle und Kipp sind 0,259 Sekunden hinter Platz eins geblieben. Für Österreich ist das die nächste Rodel-Medaille nach Jonas Müllers Silber und ein Statement, dass die Zukunft schon jetzt am Podest angekommen ist.

Silber für Johannes Lamparter: Nordische Kombination Einzel Herren

Johannes Lamparter (24)
Medaille: Silber 
Disziplin: Nordische Kombination Einzel 
Datum: 11. Februar 2026

Johannes Lamparter hat am 11. Februar bei den Olympischen Winterspielen 2026 für den nächsten rot-weiß-roten Medaillenmoment gesorgt. Der 24-jährige Tiroler krönte eine spektakuläre Aufholjagd mit Silber in der Nordischen Kombination. Nach Rang sechs im Springen startete er mit Respektabstand auf die 10-Kilometer-Loipe, arbeitete sich jedoch Meter für Meter nach vorne und mischte im Finale ganz vorne mit. Im dramatischen Zielsprint fehlte ihm am Ende nur eine Sekunde auf Olympiasieger Jens Luraas Oftebro aus Norwegen. Bronze ging an den Finnen Eero Hirvonen. Für Lamparter war es die erste Olympia-Medaille seiner Karriere – und für Österreich bereits die sechste Medaille bei diesen Winterspielen.

Ariane Rädler und Katharina Huber feiern Olympia-Gold in der Alpinen Kombination 2026 für Österreich in Cortina d’Ampezzo.
Österreichs Medaillenspiegel kann sich sehen lassen: Bei den Olympischen Spielen haben Rädler und Huber Gold geholt.

Gold für Ariane Rädler & Katharina Huber: Alpine Kombination Damen

Ariane Rädler (29) und Katharina Huber (30)
Medaille: Gold 
Disziplin: Alpine Kombination Damen 
Datum: 10. Februar 2026

Ariane Rädler und Katharina Huber haben sich am 10. Februar zur Königin der alpinen Kombination gekrönt. Ariane Rädler fuhr in der Abfahrt unwiderstehlich an die Spitze und sicherte Österreich Gold. Ihr präziser Lauf, gepaart mit Nervenstärke im entscheidenden Abschnitt, ließ die Konkurrenz verzweifeln. Nach einem Rückstand im ersten Durchgang drehte Katharina Huber im Slalom richtig auf und kämpfte sich mit nur 0,05 Sekunden Vorsprung an die Spitze. Gemeinsam mit Teamkollegin Ariane Rädler schrieb sie rot-weiß-rote Geschichte. Im Ziel fielen sich beide in die Arme, während die Hymne erklang. Deutschland musste sich mit Silber begnügen, die USA holten Bronze.

Silber für Manuel Feller & Vincent Kriechmayr: Alpine Team-Kombination Herren

Manuel Feller (33) und Vincent Kriechmayr (34)
Medaille: Silber 
Disziplin: Alpine Team-Kombination Herren 
Datum: 9. Februar 2026

Am 9. Februar raste Manuel Feller in seinem Element. In der alpinen Team-Kombination zeigte der Tiroler ein Feuerwerk an Angriffslust und riskierte alles. Gemeinsam mit Vincent Kriechmayr brachte er Österreich auf Silberkurs. Sein gnadenloser Slalom – ein „Risk-all“-Ritt – machte die Entscheidung spannend bis zum Schluss. Erst das Schweizer Team konnte das ÖSV-Duo stoppen. Feller grinste: „Wenn man alles gibt, darf man auch stolz sein!“ Teamkollege Kriechmayr bewies in der Abfahrt unterdessen, warum er zu den zuverlässigsten Rennläufern der Welt zählt. Der Oberösterreicher kombinierte Erfahrung und Präzision, hielt das Team im Rennen und sicherte dem Team Silber. Für beide ÖSV-Stars bedeutet die Medaille den ersten Podestplatz der alpinen Herren in Livigno und einen Motivationsschub für die kommenden Bewerbe.

Silber für Jonas Müller: Rennrodel-Einsitzer Herren

Jonas Müller (28)
Medaille: Silber 
Disziplin: Rennrodel-Einsitzer Herren 
Datum: 8. Februar 2026

Jonas Müller gewann am 8. Februar bei den Olympischen Winterspielen 2026 im Rennrodel-Einsitzer der Männer die Silbermedaille für Österreich. Der 28-jährige Vorarlberger zeigte im Eiskanal „Eugenio Monti“ von Cortina d’Ampezzo über vier Läufe hinweg beeindruckende Konstanz und fuhr in jedem Durchgang in die Spitzengruppe. Am Ende fehlten ihm nur 0,596 Sekunden auf den deutschen Olympiasieger Max Langenhan. Bronze ging an den Italiener Dominik Fischnaller. Für Müller war es die erste Olympiamedaille seiner Karriere – und ein starkes Comeback nach der verpassten Qualifikation für Peking 2022. Mit seinem Erfolg holte er die dritte österreichische Medaille dieser Spiele, nach den Snowboard-Triumphen von Benjamin Karl und Sabine Payer.

Gold für Benjamin Karl: Snowboard Parallel-Riesentorlauf Herren

Benjamin Karl (40)
Medaille: Gold 
Disziplin: Snowboard Parallel-Riesentorlauf Herren 
Datum: 8. Februar 2026

Am 8. Februar feierte Snowboard-Legende Benjamin Karl seinen ganz persönlichen Olympia-Traum. Der 40-Jährige dominierte den Parallel-Riesentorlauf in Livigno und schlug im Finale den Südkoreaner Kim Sang-kyum um 19 Hundertstel. Nach der Zieldurchfahrt riss Karl sich – ganz im Stil von Hermann Maier – das Oberteil vom Leib und jubelte mit nacktem Oberkörper vor der jubelnden Menge. Ein Triumph, der in die Geschichte eingeht – und Gold Nummer zwei für Österreich.

Silber für Sabine Payer: Snowboard Parallel-Riesenslalom Damen

Sabine Payer (28)
Medaille: Silber 
Disziplin: Snowboard Parallel-Riesenslalom Damen 
8. Februar 2026

Sabine Payer lieferte im Parallel-Riesenslalom der Damen eine Sensationsleistung. Die Kärntnerin kämpfte sich bis ins Finale und schaltete dort sogar Superstar Ester Ledecká aus. Nur die Tschechin Zuzana Maderová war um einen Wimpernschlag schneller. Doch Payer strahlte: „Ich hab alles gegeben – das Silber gehört ganz Österreich!“ Ihre Leistung bescherte Österreich die erste Medaille der Olympischen Spiele 2026.

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