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UEFA-Superpokal 2026: Paris Saint-Germain trifft am 12. August auf Aston Villa.
PSG vs. Aston Villa: Das Finale findet erstmals in der Red Bull Arena in Salzburg statt.
PSG vs. Aston Villa: Das Finale findet erstmals in der Red Bull Arena in Salzburg statt.
FC Red Bull Salzburg

UEFA-Superpokal 2026: PSG trifft auf Aston Villa

11.08.2026 um 13:33, Yunus Emre Kurt
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Salzburg wird zur großen Fußballbühne: PSG und Aston Villa kämpfen am Mittwoch um den UEFA-Superpokal, mit internationalem Staraufgebot.

Salzburg steht am Mittwochabend im Mittelpunkt des europäischen Klubfußballs. Im UEFA-Superpokal 2026 treffen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Europa-League-Champion Aston Villa aufeinander.

Für Salzburg ist das Duell ein besonderes Ereignis. Das Stadion Salzburg ist erstmals Schauplatz eines Endspiels in einem UEFA-Klubwettbewerb. Mit PSG und Aston Villa kommen dabei zwei internationale Schwergewichte nach Österreich.

PSG trifft auf Aston Villa

Im UEFA-Superpokal stehen sich traditionell die Sieger der beiden wichtigsten europäischen Klubwettbewerbe gegenüber. 2026 kommt es damit zum Duell zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa.

PSG bringt bereits Erfahrung aus diesem Bewerb mit. Die Franzosen gewannen den Superpokal 2025 gegen Tottenham. Nach einem 0:2-Rückstand kämpfte sich Paris zurück, erreichte ein 2:2 und setzte sich anschließend im Elfmeterschießen durch.

Aston Villa konnte den Titel ebenfalls schon einmal gewinnen. Die Engländer triumphierten 1982 gegen den FC Barcelona, als der Superpokal noch in Hin- und Rückspiel entschieden wurde.

Wann der UEFA-Superpokal steigt

Angepfiffen wird das Spiel am Mittwoch, 12. August 2026, um 21 Uhr. Dann kämpfen beide Teams in Salzburg um den ersten großen internationalen Titel der neuen Saison.

Gerade für PSG geht es dabei auch um die Fortsetzung einer starken Serie. Der französische Topklub reist als amtierender Titelverteidiger im Superpokal an und will erneut jubeln.

Historische Premiere im Stadion Salzburg

Austragungsort ist das Stadion in Salzburg. Für die Red Bull Arena ist es eine Premiere: Noch nie zuvor wurde dort ein Finale eines UEFA-Klubwettbewerbs ausgetragen.

Ganz unerfahren ist das Stadion auf internationaler Bühne allerdings nicht. Bei der UEFA EURO 2008, die Österreich gemeinsam mit der Schweiz ausrichtete, fanden dort bereits drei Spiele statt.

Salzburg ist zudem der 14. unterschiedliche Austragungsort des Superpokals, seit das Spiel nicht mehr dauerhaft in Monaco ausgetragen wird. In den vergangenen Jahren fand das Finale unter anderem in Prag, Cardiff, Istanbul, Budapest, Helsinki, Warschau und zuletzt Udine statt.

So funktioniert der UEFA-Superpokal

Der UEFA-Superpokal bringt jedes Jahr die Sieger der Champions League und der Europa League zusammen. Die Idee dahinter ist simpel: Zwei europäische Titelträger sollen im direkten Duell ermitteln, wer zum Start in die neue Saison die Oberhand behält.

Der Wettbewerb geht auf eine Initiative des niederländischen Journalisten Anton Witkamp zurück. Ursprünglich traf der Gewinner des Europapokals der Landesmeister auf den Sieger des Pokals der Pokalsieger. Seit 2000 spielt der Champions-League-Sieger gegen den Gewinner des UEFA-Pokals beziehungsweise der heutigen Europa League.

Eine Besonderheit gibt es beim Modus: Steht es nach 90 Minuten unentschieden, folgt direkt ein Elfmeterschießen. Eine Verlängerung ist nicht vorgesehen.

Das steckt hinter der Trophäe

Auch der Pokal selbst ist außergewöhnlich. Die Trophäe des UEFA-Superpokals ist 58 Zentimeter hoch und wiegt 12,2 Kilogramm. Das derzeit verwendete Modell ist seit 2006 im Einsatz.

Optisch orientiert sich die Trophäe an ihrem Vorgänger. Der Pokal steht auf einem markanten Sockel und verfügt über zwei seitliche Griffe, damit die Sieger ihn bei der Ehrenrunde sicher präsentieren können.

Statistisch spricht beim Duell zwischen PSG und Aston Villa einiges für den Champions-League-Sieger. In den bisherigen 50 Superpokal-Duellen setzte sich der Gewinner der Königsklasse beziehungsweise ihres Vorgängerbewerbs 30 Mal durch.

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