Alaba trifft Udinese-Trainer: Dessen Reaktion spricht Bände
David Alabas neues Kapitel in Italien hat begonnen. Nach seinem Wechsel zu Udinese Calcio traf der 34-jährige ÖFB-Star in Fagagna nahe Udine erstmals auf seinen neuen Trainer Kosta Runjaic. Der Empfang fiel ausgesprochen herzlich aus: Runjaic begrüßte seinen prominenten Neuzugang mit einer Umarmung und besonderen Worten.
So empfing Runjaic seinen neuen Star
Mittwoch-Spätabends kam Alaba in Fagagna in der Nähe von Udine an. Dort wartete bereits Kosta Runjaic auf seinen neuen Spieler. Der in Wien geborene Trainer reagierte sichtlich erfreut auf die Ankunft des Österreichers.
„Da ist er ja! Guten Abend. Die wichtigste Person ist hier. Das freut mich sehr“, sagte Runjaic und nahm Alaba anschließend herzlich in den Arm.
Damit begann das neue Kapitel für den langjährigen Bayern- und Real-Madrid-Verteidiger gleich mit einem persönlichen Empfang seines neuen Coaches. Zuvor hatte Alaba laut Medienberichten seinen Medizincheck in Rom absolviert.
.@Udinese_1896, ecco Alaba: le prime immagini del difensore in compagnia di Gökhan Inler a Fagagna 📹 Marina Presello https://t.co/RJ4Hyh3WYF
— Gianluca Di Marzio (@DiMarzio) September 23, 2026
Alaba unterschreibt bis 2027
Udinese machte den Transfer am Donnerstag offiziell. Der Serie-A-Klub präsentierte den Österreicher mit den Worten „Ein Champion in Schwarz und Weiß“ als Neuzugang.
Der Vertrag des 34-Jährigen läuft laut offizieller Mitteilung bis zum 30. Juni 2027. Damit ist nach wochenlangen Spekulationen klar, wo Alaba seine Karriere fortsetzen wird.
Bereits einen Tag zuvor hatte Transferexperte Fabrizio Romano von einer mündlichen Einigung berichtet. Udinese selbst heizte die Gerüchte zusätzlich mit einem Social-Media-Posting an, das einen Klappstuhl zeigte, eine Anspielung auf Alabas bekannten Jubel aus seiner Zeit bei Real Madrid.
Alaba hat weiterhin große Ziele
Von einem ruhigen Karriereausklang will Alaba bei Udinese nichts wissen. Der ÖFB-Star machte bei seiner Vorstellung deutlich, dass er weiterhin sportliche Ambitionen verfolgt.
„Ich habe in meiner Karriere viel erlebt und viel gewonnen, aber eines hat sich nicht geändert: Ich will wieder gewinnen“, erklärte Alaba. Er wolle wieder im Wettkampf stehen und mit Udinese etwas Besonderes erreichen.
Auch persönlich sieht der Wiener die neue Aufgabe als Herausforderung. „Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung und habe mir selbst noch viel zu beweisen“, betonte er.
Verantwortung für die junge Mannschaft
Mit seiner großen internationalen Erfahrung soll Alaba auch innerhalb der Mannschaft eine wichtige Rolle übernehmen. Er wolle Verantwortung übernehmen und vor allem jüngeren Spielern helfen.
Gleichzeitig stellte er klar, dass er nicht ausschließlich wegen seiner Erfahrung verpflichtet werden möchte. „Ich komme definitiv nicht, um meine Karriere hier zu beenden“, sagte Alaba. Dafür sei er weiterhin zu ehrgeizig und überzeugt von seinen Fähigkeiten.