Toto Wolff räumt Mercedes-Sessel: Bradley Lord übernimmt
- Bradley Lord übernimmt Wolffs Platz
- Wolff warnte vor anstrengenden Wochen
- Antonelli greift nach dem nächsten Sieg
Überraschender Wechsel an der Mercedes-Spitze: Toto Wolff wird beim Formel-1-Grand-Prix von Aserbaidschan voraussichtlich nicht an der Strecke sein. Der 54-jährige Wiener räumt damit für ein Wochenende seinen Mercedes-Sessel für Bradley Lord. Der stellvertretende Teamchef übernimmt in Baku die Aufgaben vor Ort.
Bradley Lord übernimmt Wolffs Platz
Wenn Mercedes in Baku um wichtige WM-Punkte kämpft, führt Lord das Team an der Strecke. Für ihn ist die Rolle keine Premiere. Bereits beim Grand Prix von Japan hat er Wolff vertreten.
Der Mercedes-Boss selbst bleibt diesmal im Hintergrund und verfolgt das Rennwochenende aus der Ferne. Eine offizielle Begründung für seine Abwesenheit gibt es bislang nicht. Spekuliert wird über eine geplante Pause angesichts des dicht gedrängten Formel-1-Kalenders.
Wolff warnte vor anstrengenden Wochen
Tatsächlich beginnt in Aserbaidschan mit drei aufeinanderfolgenden Rennen eine besonders intensive Phase im Rennkalender 2026. Auf Baku folgen unmittelbar die Rennen in Malaysia und Singapur.
Wie groß die Belastung für Mercedes wird, hatte Toto Wolff bereits angekündigt. „Es wird eine anstrengende Zeit für das gesamte Team werden, sowohl in den Fabriken als auch an der Rennstrecke“, so der Wiener.
Vor allem die kurzen Pausen zwischen den Rennen werden zur Herausforderung: „Die Erholungszeit zwischen den Rennen ist sehr kurz, weshalb Vorbereitung, Zuverlässigkeit und operative Durchführung noch wichtiger werden.“
Antonelli greift nach dem nächsten Sieg
Sportlich könnte Wolff ausgerechnet ein richtungsweisendes Wochenende verpassen. Kimi Antonelli führt die Fahrer-WM an und peilt in Baku seinen dritten Sieg in Folge an.
Für den 20-jährigen Italiener geht es damit um den nächsten großen Schritt Richtung Formel-1-WM-Titel.