Skispringen heute: ÖSV-Adler disqualifiziert!
- Disqualifikation: Unregelmäßigkeiten bei der Ausrüstung
- „Keine Ahnung“: Tschofenig enttäuscht
- Keine Medaillen im Skispringen
- Trainer Widhölzl: „Wir werden alles Mögliche tun“
- Blick nach vorn: Superteam-Bewerb am Montag
Skispringen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Val di Fiemme/Predazzo hat für das österreichische Skisprung-Team einen Dämpfer gebracht: Daniel Tschofenig ist am Samstagabend disqualifiziert worden. Der ÖSV hat damit eine realistische Medaillenchance verloren.
Disqualifikation: Unregelmäßigkeiten bei der Ausrüstung
Wie erste Meldungen berichten, hat die Größe von Tschofenigs Sprungschuhen den FIS-Regularien nicht entsprochen. Eine genaue Bestätigung seitens des Verbandes ist aktuell noch ausstehend. Für den 23-Jährigen ist die Entscheidung bitter: Der ÖSV-Adler hat nach seinen Leistungen im Weltcup als sichere Medaillenhoffnung gegolten und sich in starker Form befunden.
„Keine Ahnung“: Tschofenig enttäuscht
Der Springer hat sich sichtlich ratlos gezeigt. Tschofenig hat bereits im Vorfeld der Entscheidung erklärt: „Ich hoffe, dass ich morgen den Tag noch irgendwie hinkriege und dann schaue, dass ich schnell heim komme.“ Auf die Frage nach den Gründen für seine schwache Trainingsform hat er knapp geantwortet: „Keine Ahnung.“ Mit der Disqualifikation hat Österreich eine realistische Chance auf Edelmetall verloren.
Keine Medaillen im Skispringen
Nach dem enttäuschenden Auftakt auf der Normalschanze hat der ÖSV auf eine Trendwende gehofft. Jan Hörl hat sich im Training stabil gezeigt und wollte mit „zwei super Sprüngen“ um eine Medaille kämpfen. Stefan Kraft hat von einem notwendigen „Reset“ gesprochen und versucht, ein positives Gefühl aufzubauen. Auch Stephan Embacher hat von Unsicherheit berichtet, wollte aber weiter an sich glauben.
Trainer Widhölzl: „Wir werden alles Mögliche tun“
Cheftrainer Andreas Widhölzl hat sich hinter sein Team gestellt und angekündigt, die Motivation hochzuhalten. „Wir werden alles Mögliche tun, dass wir irgendwo eine Medaille machen“, hat der 49-Jährige gesagt. Trotz des Rückschlags vertraut er auf den Kampfgeist seiner Athleten: „Sie sind Stehaufmännchen. Es ist Olympia, da geht es um viel.“
Blick nach vorn: Superteam-Bewerb am Montag
Die Enttäuschung über Tschofenigs Disqualifikation ist groß, doch die Spiele gehen weiter. Nach dem Skispringen am Samstag steht am Montag erstmals ein Superteam-Bewerb auf dem Olympia-Programm. Dort treten nur zwei Springer pro Nation an und es eröffnet sich eine neue Chance für den ÖSV.