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Eiskunstläufer Ilia Malinin kniet nach einem Sturz während seiner Kür auf dem Eis bei den Olympischen Winterspielen in Mailand.
US-Eiskunstlaufstar Ilia Malinin musste in Mailand seine Goldträume begraben.
US-Eiskunstlaufstar Ilia Malinin musste in Mailand seine Goldträume begraben.
APA/AFP

Ilia Malinin: Eiskunstlauf-Wunderkind schmeißt Nerven

14.02.2026 um 10:49, APA, Red
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Olympia-Drama in Mailand: Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin stürzt nach Patzern vom Gold-Thron – Sensationssieg für Mikhail Shaidorov aus Kasachstan.

Eiskunstlauf-Drama in Mailand: Das US-Wunderkind Ilia Malinin hat nach mehreren Fehlern in der Kür die olympische Goldmedaille bei den Winterspielen in Italien vollkommen überraschend verpasst. Der 21-Jährige patzte gleich bei mehreren Sprüngen und musste sich mit einem enttäuschenden achten Platz begnügen. Gold holte Sensations-Olympiasieger Mikhail Shaidorov aus Kasachstan. Silber sicherte sich Yuma Kagiyama aus Japan vor seinem Landsmann Shun Sato.

Ilia Malina: Erste Niederlage seit zwei Jahre

Malinin musste damit die erste Niederlage nach mehr als zwei Jahren einstecken - und das ausgerechnet bei Olympia. Nach dem Kurzprogramm hatte der "Vierfach-Gott" noch geführt. Am Ende kam er auf 264,49 Punkte, Shaidorov auf 291,58 Zähler. "Ich habe es vergeigt", sagte Malinin dem US-Sender NBC. Das sei das Erste gewesen, was ihm in den Sinn gekommen sei. "Das kann doch nicht einfach so passiert sein. Ich habe mich die ganze Saison vorbereitet, war so vertraut mit meinem Programm, so zuversichtlich. Mir fehlen wirklich die Worte."

Ilia Malina patzt bei Vierfach-Axel

Malinin patzte beim technisch besonders anspruchsvollen vierfachen Axel, den er nur einfach sprang. Er wäre der erste Läufer in der Geschichte der Olympischen Spiele gewesen, der diesen Sprung steht. Dazu machte der Topfavorit unter anderem auch Fehler beim Rittberger und beim Salchow. Vor allem zum Ende der Kür wirkte er komplett ausgepumpt.
 

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