Schneider: Das passiert auf den Opernball-Toiletten
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Glanz, Glamour und ganz viel Blitzlicht: Gestern, am 12. Februar, ging der 68. Wiener Opernball über die Bühne. Mitten im Geschehen stand wieder Silvia Schneider für den ORF vor der Kamera. Zwar gehört sie heuer nicht fix zum Haupt-Moderationsteam rund um Mirjam Weichselbraun, Andi Knoll und Teresa Vogl, doch sie hatte ihren großen Auftritt. Ihr Thema: die Mode. Auf der Feststiege nahm sie Roben, Fräcke und funkelnde Auftritte genau unter die Lupe. Sehen und gesehen werden lautet schließlich das inoffizielle Motto des Abends.
Was die Kameras nicht sehen
Doch der Opernball ist nur halb so brav, wie er im Fernsehen wirkt. Schon vorab verriet Schneider in einem Q&A auf Instagram, was hinter den Kulissen wirklich abgeht. „Die Leute fotografieren sich die ganze Zeit“, sagte sie. Und tatsächlich: Kaum ein Schritt ohne Selfie, kaum eine Loge ohne Handy in der Luft. Zwischen Politik, Promis und Society wird gepostet, was das Zeug hält. Und dann ihr wohl pikantester Satz: „Die Kameras verschwinden um Mitternacht und dann wird richtig Party gemacht.“ Heißt im Klartext: Wenn die Live-Übertragung endet, fällt die offizielle Fassade. Dann wird getanzt, gelacht und gefeiert, bis die Staatsoper bebt.
Toiletten als Society-Hotspot
Besonders brisant ist jedoch ein anderer Schauplatz. „Es ist Gedränge auf den Toiletten. Die besten Gespräche sind immer auf den Toiletten entstanden“, plauderte Schneider aus. Während im Saal Walzer getanzt wird, herrscht hinter den Türen Hochbetrieb. Dort wird nachgeschminkt, getratscht und geflüstert. Wer mit wem, wer über wen und wer nach Mitternacht noch wohin zieht. Der wahre Opernball spielt sich nicht nur auf dem Parkett ab, sondern auch dort, wo sonst niemand hinsieht.