Peter Stöger und Rapid: Jetzt ist die Trennung fix
Inhalt
- Freistellung bereits im November
- Rapid bedankt sich
- Trainerstation mit Höhen und Tiefen
- Neuer Abschnitt für Stöger
Jetzt ist es offiziell: Der SK Rapid Wien und Peter Stöger haben sich einvernehmlich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt. Der ursprünglich bis Sommer 2027 laufende Vertrag des 59-Jährigen wurde damit endgültig beendet. Das geben die Hütteldorfer in einer Presseaussendung bekannt.
Freistellung bereits im November
Bereits Ende November des vergangenen Jahres wurde Stöger von seinen Aufgaben als Cheftrainer entbunden. Seitdem war der Wiener freigestellt, nun folgt der formale Schlussstrich unter die Zusammenarbeit. Damit fällt der Ex-Coach von der Gehaltsliste des Rekordmeisters.
Rapid bedankt sich
In einer offiziellen Mitteilung verabschiedete sich der Verein mit warmen Worten von seinem ehemaligen Trainer. Rapid bedankt sich für die „stets professionelle Kooperation“ und wünscht Stöger sowohl privat als auch beruflich alles Gute für die Zukunft. Gleichzeitig betonte der Klub, dass Stöger auch künftig ein gern gesehener Gast im Allianz Stadion bleiben werde.
Die Verbindung zwischen Peter Stöger und Rapid reicht weit zurück. Bereits als Spieler stand der Wiener für die Hütteldorfer auf dem Platz. Zwischen 1995 und 1997 absolvierte er insgesamt 113 Pflichtspiele und erzielte dabei 22 Tore. In seiner ersten Saison feierte er mit Rapid den Meistertitel und erreichte zudem das Europacup-Finale.
Trainerstation mit Höhen und Tiefen
Als Cheftrainer übernahm Stöger im Juni 2025 die Profimannschaft. Insgesamt betreute er Rapid in 27 Pflichtspielen, bevor im November die Trennung erfolgte. Ein sportlicher Erfolg war dabei die Qualifikation für die Ligaphase der UEFA Conference League, für die sich das Team unter seiner Leitung über drei Runden hinweg durchsetzen konnte.
Neuer Abschnitt für Stöger
Mit der Vertragsauflösung ist Stöger nun offiziell frei für neue Aufgaben. Der erfahrene Trainer, der in wenigen Tagen seinen 60. Geburtstag feiert, könnte damit bald ein neues Kapitel in seiner Karriere aufschlagen.