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Victoria Swarovski und Michael Ostrowski performen beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien eine schräge Showeinlage mit Rap und ESC-Klischees auf der Bühne der Wiener Stadthalle.
Victoria Swarovski und Michael Ostrowski sorgten beim Eurovision Song Contest 2026 mit ihrer skurrilen ESC-Performance in Wien für hitzige Diskussionen im Netz.
Victoria Swarovski und Michael Ostrowski sorgten beim Eurovision Song Contest 2026 mit ihrer skurrilen ESC-Performance in Wien für hitzige Diskussionen im Netz.
APA-Images / APA / HELMUT FOHRINGER

"Gott ist das schlecht": Swarovskis ESC-Show floppt

13.05.2026 um 10:17, Jovana Borojevic
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Beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien sorgten Victoria Swarovski und Michael Ostrowski mit einer schrägen ESC-Performance für Aufsehen.

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Der Eurovision Song Contest 2026 hat Wien fest im Griff. In der Wiener Stadthalle wurde am Dienstagabend nicht nur um den Einzug ins große Finale gesungen, plötzlich sprach ganz Europa über eine völlig verrückte Showeinlage von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski. Während sich die Acts aus ganz Europa auf ihre großen Auftritte konzentrierten, stahlen ausgerechnet die beiden Moderatoren allen die Show.

Mitten im ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026 legten Swarovski und Ostrowski gemeinsam mit dem australischen ESC-Star Go-Jo eine schräge Performance hin, die in der Halle für tosenden Applaus, im Netz aber für hitzige Diskussionen sorgte. Vor allem Swarovski überraschte: Die Moderatorin schnappte sich plötzlich das Mikrofon und begann zu rappen. Ostrowski wiederum zeigte eine wilde Breakdance-Einlage, begleitet von blinkenden Lichtern, Tänzern und jeder Menge Chaos auf der Bühne.

Kängurus, Lederhosen und Rap beim Eurovision Song Contest 2026

Die Musical-Nummer „Opposites“ drehte sich um den altbekannten Running Gag: „Austria is not Australia“. Dafür wurde beim Eurovision Song Contest 2026 tief in die Klischee-Kiste gegriffen. Lederhosen, Dirndl, Schnitzel und Walzer trafen auf Kängurus, australische Outback-Vibes und schrille Kostüme. Sogar ein riesiges Känguru hüpfte plötzlich über die ESC-Bühne in Wien.

Die Performance war bewusst überzeichnet und extrem bunt inszeniert. Während Swarovski mit ihrer Rap-Einlage überraschte, wirbelte Ostrowski mit vollem Körpereinsatz über die Bühne. Unterstützt wurden die beiden von Go-Jo, der bereits im Vorjahr Australien beim Eurovision Song Contest vertreten hatte.

Schräge ESC-Show spaltet die Gemüter

Doch genau diese überdrehte Inszenierung sorgt beim Eurovision Song Contest 2026 nun für Diskussionen. Während viele Fans die ironische Nummer feierten und den Mut zur Selbstironie lobten, zeigten sich andere im Netz regelrecht entsetzt. Kommentare wie „Gott ist das schlecht“ machten die Runde. "Hat der ORF eine Facebook-Mama aus dem Jahr 2013 engagiert, um diese Texte zu schreiben? Das ist Enttäuschung und Fremdscham auf einem ganz neuen Level", schreibt ein User. "Sorry, ich liebe den Eurovision Song Contest wirklich ❤️, aber das war wirklich kein guter Auftakt.", schreibt ein weiterer Fan.

Andere wiederum verteidigten die Performance. Ihrer Meinung nach hätten viele Zuschauer den ironischen Zugang der Show schlicht nicht verstanden. Gerade die bewusste Übertreibung der Österreich- und Australien-Klischees habe den Auftritt so unterhaltsam gemacht.

Fest steht jedenfalls: Kaum eine Einlage beim Eurovision Song Contest 2026 hat bislang für so viel Gesprächsstoff gesorgt wie der wilde Auftritt von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski.

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