Wildes Gerücht: DIESER Topclub will Glasner
Die Gerüchteküche in der Premier League brodelt gewaltig. Während Oliver Glasner seinen Abschied von Crystal Palace im Sommer bereits fixiert hat, verdichten sich die Anzeichen, dass der Österreicher direkt bei einem absoluten Top-Klub anheuern könnte. Glasner soll weit oben auf der Liste beim FC Chelsea stehen, wo Trainer Liam Rosenior nach einer beispiellosen Niederlagenserie und einem peinlichen 0:3 gegen Brighton vor dem Aus steht.
Chelsea-Krise: Rosenior unter massivem Druck
Die Situation beim FC Chelsea ist kritisch. Nach einer 0:3-Pleite gegen Brighton sind die „Blues“ auf den siebten Tabellenplatz abgerutscht – die Champions-League-Qualifikation ist bei sieben Punkten Rückstand auf Liverpool in weite Ferne gerückt. Besonders bitter: Chelsea verlor zuletzt fünf Ligaspiele in Folge ohne eigenen Treffer, ein Negativrekord, der bis ins Jahr 1912 zurückreicht. Sollten die Bosse die Reißleine ziehen, stünde ein Gerücht im Raum, das laut Sun teuer werden könnte: Die Abfindung für Rosenior wird auf rund 28,5 Millionen Euro (£24m) geschätzt.
Der Glasner-Vorteil: Erfolgscoach mit London-Erfahrung
Dass Oliver Glasner ein heißer Kandidat an der Stamford Bridge ist, kommt nicht von ungefähr. Der Innviertler genießt in England nach seinem historischen FA-Cup-Sieg mit Crystal Palace und dem Einzug ins Conference-League-Halbfinale einen exzellenten Ruf. Ein Wechsel innerhalb Londons wäre für den 51-Jährigen zudem logistisch ideal.
Schon im vergangenen Winter soll Glasner auf der Liste gestanden haben, damals verhinderte jedoch sein laufender Vertrag ein sofortiges Engagement. Wie gewohnt kann man im "Empire" auf den neuen Trainer wetten, Anbieter Betfair vergibt eine 9/2 Quote, was einem 5,5 fachen Gewinn versprechen würde.
Taktik-Check: Passt Glasners System zu den Blues?
Ein möglicher Knackpunkt bei einem Engagement beim FC Chelsea könnte die Taktik sein. Während Glasner sein bewährtes 3-4-2-1-System bevorzugt, agierten die "Blues" zuletzt meist in einem 4-2-3-1. Dass eine Dreierkette an der Stamford Bridge jedoch zum Erfolg führen kann, bewies der Italiner Antonio Conte mit dem Meistertitel 2017.