Elfer-Held: So wurde Arnautovic zum Matchwinner
Inhalt
- Österreich musste lange zittern
- Arnautovic-Tor zählt nicht
- Eigentor bringt Österreich auf die Siegerstraße
- Arnautovic bleibt vom Punkt eiskalt
Österreich ist mit einem Sieg in die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gestartet. Das Team von Ralf Rangnick setzte sich in Santa Clara mit 3:1 gegen WM-Debütant Jordanien durch und machte damit einen wichtigen Schritt Richtung K.-o.-Phase.
Die endgültige Entscheidung fiel allerdings erst tief in der Nachspielzeit, durch einen eiskalten Marko Arnautovic.
Österreich musste lange zittern
Nach 28 Jahren WM-Abstinenz war die Vorfreude im österreichischen Lager riesig. Doch gegen mutig auftretende Jordanier entwickelte sich eine deutlich schwierigere Partie als erwartet. Romano Schmid brachte das ÖFB-Team in der 20. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer in Führung. Die Freude hielt jedoch nicht bis zum Schlusspfiff.
Kurz nach der Pause erzielte Ali Olwan den historischen ersten WM-Treffer Jordaniens und stellte auf 1:1. Österreich geriet danach mehrfach ins Schwimmen und hatte große Probleme mit den schnellen Gegenstößen des Außenseiters.
Arnautovic-Tor zählt nicht
Ralf Rangnick reagierte früh und brachte Marko Arnautovic nach der Pause ins Spiel. Der Routinier schien wenig später zum Matchwinner zu werden und traf ins Netz. Doch der Jubel war verfrüht. Nach VAR-Überprüfung wurde der Treffer wegen eines vorherigen Handspiels von Stefan Posch aberkannt. Die Entscheidung sorgte für Diskussionen. Selbst Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich äußerte Kritik am Eingreifen des Videoassistenten.
Eigentor bringt Österreich auf die Siegerstraße
In der Schlussphase kam Österreich dennoch zur erneuten Führung. Jordanien verteidigte lange leidenschaftlich, ehe Yazan Al-Arab in der 77. Minute den Ball unglücklich ins eigene Tor lenkte. Das Eigentor brachte das ÖFB-Team wieder in Front, entschieden war die Partie aber noch nicht.
Arnautovic bleibt vom Punkt eiskalt
Als Jordanien in den letzten Minuten alles nach vorne warf, ergaben sich Räume für Österreich. In der zwölften Minute der Nachspielzeit zeigte der Schiedsrichter schließlich auf den Punkt. Arnautovic übernahm die Verantwortung – und blieb cool. Der Stürmer verwandelte den Handelfmeter souverän zum 3:1-Endstand und machte damit endgültig alles klar. Für den 37-Jährigen war es die perfekte Antwort auf den zuvor aberkannten Treffer.