ÖFB-Auftakt: Das aberkannte Tor sorgt für Aufregung
Inhalt
- Arnautovic trifft und jubelt vergeblich
- Handspiel vor dem Tor entdeckt
- Schmid bringt Österreich in Führung
- Eigentor bringt die Entscheidung
Das österreichische Nationalteam hat sein erstes WM-Spiel seit 28 Jahren erfolgreich bestritten. Die Mannschaft von Ralf Rangnick setzte sich in einer umkämpften Partie mit 3:1 gegen Jordanien durch und legte damit den Grundstein für den Aufstiegskampf in Gruppe J.
Doch trotz des wichtigen Sieges sorgte vor allem eine Szene rund um Marko Arnautovic für Diskussionen.
Arnautovic trifft und jubelt vergeblich
In einer hektischen Phase der Begegnung schien Marko Arnautovic zwischenzeitlich bereits einen weiteren Treffer für Österreich erzielt zu haben. Der Stürmer verwertete den Ball und ließ die ÖFB-Fans jubeln. Doch die Freude hielt nicht lange an. Nach Überprüfung der Szene wurde der Treffer wieder aberkannt. Der Grund lag nicht beim Torschützen selbst, sondern bei Stefan Posch.
Handspiel vor dem Tor entdeckt
Vor dem vermeintlichen Treffer von Arnautovic war der Ball an die Hand von Stefan Posch gesprungen. Der Schiedsrichter wurde darauf aufmerksam gemacht und nahm den Treffer zurück. Damit blieb es zunächst bei der knappen Führung, ehe Österreich die Entscheidung erst in der Schlussphase endgültig herbeiführen konnte.
Schmid bringt Österreich in Führung
Sportlich begann die Partie aus österreichischer Sicht vielversprechend. Romano Schmid brachte das ÖFB-Team in der 20. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer in Führung. Österreich kontrollierte weite Teile der ersten Halbzeit, verpasste es aber, den Vorsprung auszubauen.
Kurz nach Wiederbeginn meldete sich Jordanien zurück. Ali Olwan erzielte in der 50. Minute den Ausgleich und sorgte damit für neue Spannung. Österreich musste danach hart arbeiten, um die Kontrolle zurückzugewinnen.
Eigentor bringt die Entscheidung
Die Erlösung folgte in der 77. Minute. Yazan Arab lenkte den Ball unglücklich ins eigene Tor und brachte Österreich wieder in Führung. In der langen Nachspielzeit sorgte schließlich Marko Arnautovic doch noch für seinen Treffer. Der Stürmer verwandelte einen Elfmeter in der 102. Minute souverän zum 3:1-Endstand.